Friday for Future in der Pro Seniore Residenz
„proud to care“

Residenzleiterin Gabriele Rapp-Lauer und Pflegedienstleiter Christopher Becker sind proud to care.
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  • Residenzleiterin Gabriele Rapp-Lauer und Pflegedienstleiter Christopher Becker sind proud to care.
  • Foto: B. Bender
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Bad Bergzabern. Am vergangenen Freitag fand eine andere Art „fridays for future“ im Hause Pro Seniore Residenz statt. Dort versammelten sich Schülerinnen und Schüler der Alfred Grosser Realschule und der Berufsbildenden Schule der Südliche Weinstraße, um sich ein Bild vom Pflegeberuf zu machen.
Anlass war Start und Vorstellung einer bundesweiten Initiative der Victor’s Group, die an diesem Tag in allen ihren 120 Residenzen zeigte, dass die Pflege trotz vieler Herausforderungen ein sehr schöner, wichtiger und abwechslungsreicher Beruf ist.
„Manchmal leicht und manchmal schwer“ so der Refrain des zu Beginn der Veranstaltung auf eine Leinwand projizierten Songs von Rapper Graf Fidi.
„We are proud to care“, ist die Kernaussage dieses Videos und die der Victor’s Group.
Stolz darauf zu sein, zu pflegen und sich zu kümmern, das bewiesen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Auszubildende an diesem Vormittag nicht nur mit ihren pinkfarbenen T-Shirts mit dem Logo „proud to care“.
So informierte Raissa Kissling über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Bereich der Pflege. Möglich ist es ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen, eine einjährige Ausbildung zur Altenpflegehelferin, zum Altenpflegehelfer oder aber eine dreijährige zur Pflegefachfrau, zum Pflegefachmann, so die Bezeichnung ab 2020, zu absolvieren.
Zum praktischen Berufsbild der Pflege gehört es, Medikamente zu richten, Blutdruck und Blutzucker zu messen, verbunden mit der schriftlichen Dokumentation dieser sogenannten Behandlungspflege.
Verbände müssen gewechselt werden sowie Hilfe und Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme und beim Trinken geleistet werden. Über diese Tätigkeiten konnten sich die Jugendlichen nicht nur informieren sondern live ausprobieren.
Moderne Personenlifter erleichtern die körperliche Arbeit in der Pflege; einige Schülerinnen und Schüler haben sich getraut, sich in die Hände des Pflegepersonals beziehungsweise in den Lifter zu begeben.
Residenzleiterin Gabriele Rapp-Lauer und Pflegedienstleiter Christopher Becker sind stolz zu pflegen und stolz auf ihr engagiertes Team, welches aus 140 Pflegerinnen und Pflegern besteht.
Die Marokkaner Abdelilah Errakibi und Mohammed Follaki haben die Chance, in Deutschland eine Ausbildung zu machen genutzt und sie sind sich beide einig, „mit Menschen umzugehen ist die schönste Sache der Welt“. Die Bewohnerinnen und Bewohner seien ihnen ans Herz gewachsen.
In direktem Kontakt mit den Pflegebedürftigen zu sein, empfindet auch Alexandra Steigner als große Bereicherung in ihrem Berufsleben.
Vor 10 Jahren hat sie eine Schulung zur Betreuerin absolviert und vor vier Jahren beschlossen eine einjährige Ausbildung zur Altenpflegehelferin zu machen. Nun hat sie am 1. September eine dreijährige Ausbildung zur Altenpflegerin (Pflegefachfrau) begonnen.
Gruppen zu betreuen sei schon eine wunderbare Aufgabe gewesen, aber noch persönlicher mit den Menschen zu tun zu haben sei sehr bereichernd. „Man nimmt mehr am individuellen Alltag jedes Einzelnen teil und kann seine Verhaltensweisen besser verstehen“.
Um zu verstehen, was es mit diesem „proud to care“ auf sich hat, waren auch einige Bewohnerinnen und Bewohner zur Veranstaltung erschienen. beb

Weitere Infos und Video
www.proud-to-care.de
https://badbergzabern.pro-seniore.de/
https://www.youtube.com/watch?v=Dl5kNJW0K9I

Autor:

Britta Bender aus Bad Bergzabern

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