Zentrumsmanagement ist weitaus mehr als nur Leerstandsbehebung
Kultstädtchen der Lebensfreude

 Stadtbürgermeister Dr. Fred-Holger Ludwig, Stellvertreter Martin Wichmann und Zentrumsmanagerin Susanne Schultz, blicken zuversichtlich in die Zukunft Bad Bergzaberns.
  • Stadtbürgermeister Dr. Fred-Holger Ludwig, Stellvertreter Martin Wichmann und Zentrumsmanagerin Susanne Schultz, blicken zuversichtlich in die Zukunft Bad Bergzaberns.
  • Foto: B.Bender
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Bad Bergzabern. Die Arbeit der kompetenten Zentrumsmanagerin Susanne Schultz geht in die nächste Runde. Ihr Vertrag wurde bis 2020 verlängert. Und das ist gut so, denn es gibt noch einiges zu tun, was die Stadt weiterhin voranbringt und voranbringen soll.
Und dabei dreht es sich nicht „nur“ um die Behebung der Leerstände. Es geht um das Image der Stadt, einer Kurstadt in der es um Gesundheit und Wellness geht, die aber auch künstlerisch und kulturell einiges zu bieten hat.
„Die Konzepte müssen zu dem passen was wir sind; nämlich Kultstädtchen der Lebensfreude“, betont Susanne Schultz, „die Umsetzung braucht Zeit. Aber wie man inzwischen sieht, kann vieles gelingen“.
Und es ist schon viel gelungen: Etliche Gebäude wurden inzwischen verkauft. Einige davon werden bereits aufwendig saniert.
Zum Beispiel wurde das Modegeschäft Glamourös, der Lyte-Shop sowie Hair & Beauty Behnaz eröffnet.
Der Eissalon am Marktplatz hat einen neuen Pächter und das Ristorante Weinschlössel feierte am vergangenen Freitag seine Eröffnung.
Ebenfalls am Freitag stellte der neue Inhaber von meet & meat sein neues Ladengeschäft vor.
Das derzeit aktuellste Projekt entsteht in der Mitte der Marktstraße. Dort wird sich nach Abschluss der Umbauarbeiten (voraussichtlich im März) eine Saftbar etablieren.
„Es sind hochwertige Sanierungsmaßnahmen im Gange“, freut sich Stadtbürgermeister Dr. Fred-Holger Ludwig. Auch das ist ein Zeichen, dass die geleistete Arbeit in den letzten Jahren nun Früchte trägt.
Denn ein Grund dieses Leerstandes von damals 24 Objekten, sei unter anderem eben dem Sanierungsstau geschuldet gewesen. Der besteht bei einigen Gebäuden immer noch, jedoch habe sich der Leerstand in der Zwischenzeit um die Hälfte reduziert.
Die Häuser selbst stünden außerdem nicht leer sondern lediglich die Räumlichkeiten, die das Ladengeschäft beherbergten, so Susanne Schultz.
Altersbedingt konnte dieses oftmals nicht weitergeführt werden und die nachfolgende Generation ist nicht „nachgerückt“.
So fielen alteingesessene Geschäfte weg, an die die Bergzaberner gewohnt waren, erklärt Martin Wichmann, 1. Beigeordneter und stellvertretender Stadtbürgermeister. Dennoch seien die Bedarfe gedeckt, weiß die Zentrumsmanagerin.
In der Stadt Bad Bergzabern ist für alles gesorgt, was der Mensch zum täglichen Leben braucht.
Denn die Geschäftswelt konzentriert sich eben nicht „nur“ auf die Innenstadt sondern erstreckt sich vom Bergzaberner Schloß bis zu den Südpfalzthermen. Auch in der Königsstraße, Kurtalstraße und in der Weinstraße kann man einkaufen.
„Die Qualität einer Stadt misst sich außerdem nicht an den Leerständen“, betont Schultz.
Dennoch seien weitere Objekte bereits verpachtet und weitere Anwesen auch noch zum Verkauf. Es gäbe Interessenten und Investoren. Aber bis mit Umbau- oder Sanierungsarbeiten begonnen werden könne, vergingen in einigen Fällen bis zu 12 Monate.
Man arbeite weiterhin daran, das Image der Stadt aufzupolieren.
Das hat in den vergangenen Jahren zum Beispiel auch der Hameckermarkt geschafft, der von April bis Oktober immer am ersten Freitag im Monat stattfindet. In diesem Jahr startet er am 5. April. Der diesjährige Hameckermarkt ist der Start in ein ganzes Festwochenende mit verkaufsoffenem Sonntag. Unter dem Motto „Fit für den Frühling“, dreht sich alles um das Thema Gesundheit und Genuss. Auch die Geschäfte werden dieses Thema im Fokus haben.
Der Herbstmarkt wird mit ebenfalls mit neuem Konzept zum „Herbstrauschen“,
Es hat sich also in den vergangenen Jahren viel bewegt, seit Susanne Schultz am Start ist. Aber auch dem Werbekreis, der Image-AG, der Standtortgemeinschaft, der Nachhaltigkeits-AG, und dem Sanierungsbüro ist vieles zu verdanken. Durch hauptsächlich ehrenamtliches Engagement ist vieles erreicht und in Bewegung.
Man habe das Potenzial der Stadt erkannt und vieles gemeinschaftlich gestemmt.
Bad Bergzabern ist heilklimatischer Kurort und Mitglied im Netzwerk der gesunden Städte. So gehört der Kurpark zum Image dazu.
Hier wird in diesem Jahr mit der Freilegung des Bachlaufes begonnen. Auch sind dort weitere Umbaumaßnahmen geplant, um den Freizeitwert zu steigern. beb

Weitere Informationen
Manuela Bauer und Uschi Knarr
06343 701601

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