Junge Mittelalterforschung in Annweiler
Die ‚Justinianische‘ Pest als Beginn des Mittelalters?
- Rechte Hand der Kolossalstatue Kaiser Konstantins des Großen im Konservatorenpalast in Rom.
- Foto: Karl-Heinz Leven
- hochgeladen von Museum unterm Trifels Annweiler
Am Mittwoch, 29. Juli 2026, findet um 18.30 Uhr im Ratssaal der Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels, Meßplatz 1, 76855 Annweiler am Trifels der nächste Vortrag der Reihe „Junge Mittelalterforschung“ des Museums unterm Trifels statt.
Die „Justinianische Pest“, modern benannt nach dem byzantinischen Kaiser Justinian I. (527–565), war eine der schlimmsten Seuchenkatastrophen, von denen Europa je heimgesucht worden ist. Die vielfältigen Auswirkungen dieser Pest werden in den letzten Jahren in der Forschung lebhaft diskutiert, wobei auch naturwissenschaftlich-medizinische Methoden herangezogen werden. Der Vortrag von Prof. Dr. Karl-Heinz Leven (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), „Die Weinpresse des Zorns.“ Die ‚Justinianische‘ Pest als Beginn des Mittelalters? schildert die Katastrophe anhand zeitgenössischer Zeugnisse und erklärt die wesentlichen Positionen der neueren Forschung, um Möglichkeiten und Reichweiten moderner Theorien aufzuzeigen.
Die im Verbund mit dem Deutschen Historischen Institut Paris, dem Kunsthistorischen Museum Wien, dem Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde der Universität Heidelberg, dem Institut für Personengeschichte in Bensheim, der Bezirksgruppe Landau des Historischen Vereins der Pfalz, der VHS Annweiler und dem Verein Trifelsfreunde e.V. als Kooperationspartnern veranstaltete Reihe ist ein Forum zur Präsentation aktueller archäologischer, historischer und restauratorisch-konservatorischer Forschungen bzw. Forschungsergebnisse.
Autor:Museum unterm Trifels Annweiler aus Annweiler |
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