Junge Liste kritisiert Parteienauswahl
Podiumsdiskussion zum Thema Schulentwicklung in Waghäusel sorgt für Irritation

Der geplante Standort für das Bauvorhaben Bildungszentrum mit Gemeinschaftsschule in Waghäusel liegt bei der Realschule.
  • Der geplante Standort für das Bauvorhaben Bildungszentrum mit Gemeinschaftsschule in Waghäusel liegt bei der Realschule.
  • Foto: Schuhmacher
  • hochgeladen von André Jackwerth

Waghäusel. Die Parteienauswahl für eine Podiumsdiskussion zum Thema Schulentwicklung in Waghäusel sorgt für Irritation bei der Jungen Liste (JL). Zu der vom Förderverein Gemeinschaftsschule Waghäusel jüngst organisierten Veranstaltung ist die Wählervereinigung als einzige aller zur Gemeinderatswahl antretenden Parteien und Wählervereinigungen, trotz bereits vorhandenem Fraktionsstatus im Gemeinderat, nicht eingeladen worden.

Die beiden JL-Stadträte André Jackwerth und Jan Patrick Schuhmacher erklären: „Die Junge Liste vertritt seit vielen Jahren im Gemeinderat und auch jetzt im Wahlkampf eine klare Position zum Thema Schulentwicklung.“ Diese richte sich gegen das aktuell geplante Bauvorhaben „Bildungszentrum“ in Waghäusel, welches aus Sicht der JL zu hohe Kosten im zweistelligen Millionenbereich verursache. Gleichzeitig sei der Bedarf für das Vorhaben in Form von Schülerzahlen nicht gegeben.

Jackwerth und Schuhmacher erklären weiter: „Gerne hätten wir unsere Position und die vielen Überlegungen, die wir in diesem Zusammenhang während der vergangenen Jahre angestellt haben, auch vor den Mitgliedern des Fördervereins Gemeinschaftsschule sachlich erläutert und Anregungen aus den Reihen der Anwesenden entgegengenommen.“ Der Jungen Liste sei dazu jedoch keine Gelegenheit gegeben worden.

Die JL-Vorsitzende Elena Raqi ergänzt: „Es ist bedauerlich, dass die Organisatoren der Veranstaltung offensichtlich nicht an einem breiten Austausch interessiert waren, sondern nur denjenigen Parteien ein Podium bieten wollten, die ihre eigene Meinung vertraten.“ Eine breite Diskussionslandschaft sei dadurch verhindert worden

Autor:

André Jackwerth aus Wochenblatt Bruhrain

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