„One Billion Rising“ am Valentinstag – Video-Tanzprojekt gegen Gewalt an Frauen und Mädchen - Viernheimer Tanzgruppen gemeinsam aktiv für Freiheit

Rise For Freedom“ lautet das Motto am 14. Februar 2024
 | Foto: onebillionrising.de
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Viernheim. Der 14. Februar steht ganz im Zeichen der Liebe (Valentinstag) – aber nicht, wenn es nach "Eine Milliarde erhebt sich“ bzw. One Billion Rising" geht: Der V-Day am 14. Februar setzt seit 1998 ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen in der ganzen Welt und für Gleichstellung der Geschlechter. Am 14. Februar jeden Jahres sind eine Milliarde Menschen überall auf der Welt dazu eingeladen, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende der Gewalt zu fordern. In diesem Jahr lautet das Motto „Rise For Freedom – Be the new world“.
Das Gleichstellungsbüro hat wieder gemeinsam mit der städtischen Jugendförderung im Rahmen eines Videoprojektes etwas Besonderes auf die Beine gestellt: Gemeinsam mit Vereinen, Tanzgruppen und das erste Mal auch mit einem Flashmob ist eine Tanzaktion entstanden, bei der alle Beteiligten mit großem Elan, Motivation und Mut für Freiheit in dieser Welt tanzen. Ein buntes Potpourri von Menschen aus vielen Ländern, die in Viernheim leben und sich für „Rise For Freedom“ einsetzen, ist mit diesem Video-Tanzprojekt entstanden. Gestartet wurde die Tanzaktion bereits am 25. November 2023, am „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“, an dem Viernheimer Bürger aufgerufen waren, sich an einem spontanen Flashmob auf dem Apostelplatz vor dem Rathaus zu beteiligen. Helen Lenzen war die Vortänzerin. Bis Anfang Februar 2024 wurden Viernheimer Tanzgruppen in Aktion gefilmt – Ergebnis ist der Film zu „One-Billion-Rising“, der am 14. Februar online geht.
Beteiligt waren das Müttercafé des Familienbildungswerks unter Leitung von Michaela Mann und Helena Kohler, die Zumba-Tanzgruppe im Familienbildungswerk unter Leitung von Helena Kohler sowie die Fleckerl’s Lucky Liner der ADTV Tanzschule Fleckerl unter Leitung von Uschi Düsi.

Zu sehen ist das Video auf dem Youtube-Kanal der Stadt Viernheim unter www.youtube.com/stadtviernheim mit dem Titel „RiseForFreedom“, auf der Facebookseite oder auf der städtischen Homepage Viernheim.de.

„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, fast 50 Personen aus Vereinen und Tanzgruppen für unser Projekt zu gewinnen. So konnten wir über das wichtige Thema Gewalt an Frauen informieren und sensibilisieren und gleichzeitig ein Zeichen gegen diese Gewalt – insbesondere im Zusammenhang mit den menschenverachtenden Ereignissen im Krieg gegen die Ukraine, im Gaza-Israel-Krieg, in Afghanistan oder im Iran – setzen,“ so die städtische Gleichstellungsbeauftragte Maria Lauxen-Ulbrich. Und Tobias Mandel von der Jugendförderung ergänzt „Aktuell treiben uns alle die weltweiten Krisen um. Es ist feststellbar, wie sehr Frauen und Kinder unter Krieg, Verfolgung und Unterdrückung leiden. Kriegsfolgen sind gerade für Frauen und Kinder erheblich: Durch Krieg erhöht sich die Gewalt gegen Frauen und Mädchen, sie werden ausgehungert, können nicht zur Schule gehen und das Alter der Mädchen bei Zwangs- und Frühverheiratung sinkt.“

Rote Schuhe für nächste gemeinsame Aktion

Bereits heute weisen der Verein Lernmobil e. V. und das Gleichstellungsbüro auf eine weitere gemeinsame Aktion gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zum 25. November hin. Im November soll eine Kunstaktion „Rote Schuhe - Zapatos Rojos“ in Viernheim durchgeführt werden.
Die Kunstinstallation war erstmalig 2009 von der mexikanischen Künstlerin Elina Chauvet ins Leben gerufen worden, nachdem ihre Schwester durch die Schläge ihres Mannes ums Leben gekommen war.
Die Veranstalterinnen sammeln ab sofort „rote“ Schuhe“. Wer keine roten Schuhe hat – kein Problem, dann rot anmalen oder färben – der Kreativität werden hier keine Grenzen gesetzt.
Die „roten Schuhe“ können im Gleichstellungsbüro in der Kettelerstraße 3 oder beim Verein Lernmobil im Stiftungshaus in der Rathausstraße 32 (Sparkassenpassage) abgegeben werden.

Eine Milliarde erhebt sich – „One Billion Rising“ (OBR)

Jährlich rund um den 14. Februar finden unter dem Motto "Solidarität mit den Frauen" weltweit getanzte Kundgebungen und Benefizveranstaltungen statt, die sich für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen einsetzen. Ziel des Aktionstages ist eine breitere Aufmerksamkeit für den Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.
2012 entwickelte sich "One Billion Rising" aus der V-Day-Bewegung – einer weltweiten Bewegung, die 1998 von der durch ihre "Vagina-Monologe" weltbekannten New Yorker Künstlerin Eve Ensler initiiert wurde. Seitdem steht der 14. Februar nicht nur für den Valentinstag, sondern auch für den V-Day. Das "V" hat dabei drei Bedeutungen: Victory, Valentine und Vagina.
Die eine „Milliarde“ deutet auf eine UN-Statistik hin, nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung wird. Hier zählen auch Zwangsverheiratung, Frühehen und Genitalverstümmelung dazu. Bei einer Weltbevölkerung von acht Milliarden Menschen summiert sich dies auf mehr als eine Milliarde Frauen und Mädchen.
Das diesjährige weltweite Motto "Rise For Freedom“ macht auf die weltweiten Krisen und Kriege und auf das unsagbare Leid der Betroffenen aufmerksam. red

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Autor:

Kristin Hätterich aus Mannheim

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