Mehr Arbeitslose im Saarland: Quote steigt auf 7,6 Prozent
- Die Agentur für Arbeit sieht Folgen der konjunkturellen Eintrübung und saisonübliche Effekte. (Symbolfoto)
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Saarbrücken. Für Jobsuchende im Saarland hat sich die Lage im Juli leicht verschlechtert. Nach Angaben der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 1.300 auf rund 40.100.
Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 7,3 auf 7,6 Prozent. Im Vergleich zum Juli des Vorjahres blieb die Lage nahezu unverändert. Damals lag die Quote ebenfalls bei 7,6 Prozent, die Zahl der Arbeitslosen war nur geringfügig niedriger.
Warum die Zahl im Juli gestiegen ist
Ein Grund ist laut Arbeitsagentur die für diese Jahreszeit typische Übergangsphase vieler junger Menschen. Nach dem Ende von Schule oder Ausbildung melden sich zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene vorübergehend arbeitslos, bis sie eine Stelle antreten oder ein Studium beginnen.
Hinzu kommt nach Einschätzung der Regionaldirektion eine „konjunkturelle Eintrübung“ am Arbeitsmarkt, die sich über verschiedene Altersgruppen hinweg zeigt. Darauf deutet auch die Zahl der neu gemeldeten Stellen hin.
Weniger neue Jobs gemeldet
Seit Jahresbeginn haben Betriebe im Saarland laut Arbeitsagentur rund 11.000 neue Stellen gemeldet. Das sind 13,6 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Für Menschen auf Jobsuche bedeutet das: Die Auswahl an neu ausgeschriebenen Stellen ist derzeit kleiner als noch vor einem Jahr.
Ausbildungsmarkt bleibt vor dem Start offen
Vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres waren im Saarland noch etwa 1.700 Ausbildungsstellen unbesetzt. Gleichzeitig suchten noch rund 1.500 Jugendliche einen Ausbildungsplatz. Statistisch kommen damit auf 100 offene Ausbildungsstellen 91 Bewerberinnen und Bewerber. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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