Saarbrücken: Andrea Wandel erhält Saarländischen Kunstpreis
- Im Saarlandmuseum fand die Preisverleihung statt. (Archivfoto)
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Kunstpreis. In Saarbrücken stärkt eine Auszeichnung die Bedeutung regionaler Architektur und Erinnerungskultur. Die Architektin und Professorin Andrea Wandel ist mit dem Saarländischen Kunstpreis 2026 geehrt worden. Es ist die höchste Auszeichnung des Landes für Kunst und Kultur.
Preisverleihung in der Modernen Galerie
Wandel erhielt den mit 7.500 Euro dotierten Preis in der Sparte Bildende Kunst Architektur. Die Verleihung fand in der Modernen Galerie des Saarlandmuseums statt. Kulturministerin Christine Streichert-Clivot würdigte die Arbeit der Saarbrücker Architektin als Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander.
Architektur als Ort der Erinnerung
Die Jury hob hervor, dass Wandels Arbeiten zeigen, dass Architektur mehr ist als der Bau von Gebäuden. Ihre Projekte schaffen Räume für Begegnung, Austausch und Erinnerung. Besonders gewürdigt wurden Arbeiten zur Erinnerungskultur, zu Gedenkstätten und zu Sakralbauten.
Zu den bekannten Projekten zählen unter anderem der Neue Börneplatz in Frankfurt, die Gedenkstätte Gleis 17 in Berlin-Grunewald, die Synagoge in Dresden sowie das Besucherzentrum des ehemaligen Konzentrationslagers Ravensbrück.
Starke Spuren im Saarland
Auch im Saarland prägt Wandel mit zahlreichen Projekten das öffentliche Bild. Genannt wurden das Cloef-Atrium in Orscholz und der Johanneskirchgarten in Saarbrücken. Die Arbeiten stehen laut Würdigung für eine materialbewusste und detailgenaue Architektursprache. dpa/red
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Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |