Dritter Streik bei der Saarbahn: Was Fahrgäste wissen müssen
- Hintergrund des Streiks ist ein schon seit mehreren Monaten andauernder Tarifkonflikt. (Archivbild)
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Saarbrücken. Fahrgäste der Saarbahn mussten am Freitag, 11. September, erneut Geduld mitbringen: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer rief für den Abend den dritten Streik des Tages aus.
Der Ausstand war nach Angaben der GDL von 17 Uhr bis 20 Uhr angekündigt. Bereits am Morgen wurde von 6 bis 8 Uhr gestreikt, danach folgte ein weiterer Ausstand von 12 bis 14 Uhr. Nach Angaben der Stadtwerke ist es der insgesamt 30. Streik in diesem Tarifkonflikt.
Was trotz Streik fahren sollte
Der Streik habe keine Auswirkungen auf das Ersatzkonzept, erklärte eine Sprecherin der Stadtwerke. Für Fahrgäste wichtig waren am Freitag vor allem diese Punkte:
- Die S1 verkehrte bis 16.30 Uhr zwischen Saargemünd und Riegelsberg Süd.
- Extrabusse des Schienenersatzverkehrs bleiben unabhängig vom Streik weiter im Einsatz.
- Ergänzungsfahrten zwischen Riegelsberg Süd und Lebach entfallen vorläufig.
Die Stadtwerke seien bestrebt, den Regelbetrieb der S1 wann immer möglich wieder hochzufahren, sagte die Sprecherin am Nachmittag. Wann genau das gelingt, hänge vom Streikverhalten der GDL ab.
Tarifkonflikt dauert seit Monaten
Die Gewerkschaft hatte in den vergangenen Wochen immer wieder zu Streiks aufgerufen. Hintergrund ist ein seit mehreren Monaten andauernder Tarifkonflikt.
Die Saarbahn befördert nach eigenen Angaben jährlich fast 35 Millionen Fahrgäste in Saarbrücken und im Regionalverband. Die Tram-Züge fahren auch grenzüberschreitend bis ins lothringische Sarreguemines in Frankreich. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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