Chor der Wendelinusbasilika gestaltet Kapitelamt im Speyerer Dom mit
- Der Chor der Wendelinusbasilika gestaltete das Kapitelamt im Speyerer Dom musikalisch mit und besuchte anschließend Schloss und Garten in Schwetzingen.
- Foto: Markus Tröster
- hochgeladen von Anja Stemler
St. Wendel. Rund elf Sekunden Nachhall hat der Speyerer Dom. Genau dieser Klang blieb beim Chorausflug des Chores der Wendelinusbasilika besonders hängen. Rund 40 Sängerinnen, Sänger und Begleitpersonen erlebten in Speyer und später in Schwetzingen einen Tag zwischen Musik, Geschichte und Gemeinschaft.
Am Vormittag gestaltete der Chor das Kapitelamt im Speyerer Dom musikalisch mit. Chorleiter Stefan Klemm leitete die Gruppe. Auf dem Programm standen unter anderem das Ave verum von Philip Stopford sowie die Messe des polnischen Komponisten Henryk Jan Botor.
Mit Domorgel und einer Erinnerung an Krakau
Den Chor verbindet laut Bericht eine besondere Erinnerung mit Botors Messe. Das Werk wurde vor mehr als 20 Jahren im Umfeld des Chorfestivals Pueri Cantores in Krakau uraufgeführt. Martina Haßdenteufel begleitete den Chor an der Domorgel, die auf zwei Standorte verteilt ist und mehr als 5.000 Pfeifen hat.
Der Chor beschreibt die Messfeier als lebendig. Die besondere Akustik und die Musik sorgten demnach für ein außergewöhnliches Erlebnis.
„Ein Chor lebt nicht nur davon, gemeinsam die richtigen Töne zu treffen. Er lebt davon, miteinander Glauben, Musik und Gemeinschaft zu erleben. Genau solche Tage zeigen uns, was Chorgemeinschaft bedeutet“, freut sich der Chor-Vorsitzende Markus Tröster.
Nach einer Domführung ging es zum gemeinsamen Mittagessen in die Hausbrauerei Domhof. Am Nachmittag fuhr die Gruppe weiter nach Schwetzingen. Bei Führungen durch das Schloss bekamen die Teilnehmenden Einblicke in die ehemalige kurpfälzische Sommerresidenz. Danach blieb Zeit, den Schlossgarten auf eigene Faust zu erkunden oder durch Schwetzingen zu schlendern.
Wie der Chor berichtet, stand am Ende vor allem die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Nicht nur die Musik im Speyerer Dom klang nach, sondern auch die Erinnerung an einen gemeinsamen Tag.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |