Großeinsatz nach Brand in Saarbrücker Klinik: Feuer verursacht Millionenschaden
- Am Freitagnachmittag kam es in einem mehrstöckigen Klinikgebäude in der Sonnenbergstraße in Saarbrücken zu einem Brand, bei dem Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei im Großeinsatz standen
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Saarbrücken. Am Freitagnachmittag, 3. Oktober 2025, kam es in einem mehrstöckigen Klinikgebäude in der Sonnenbergstraße in Saarbrücken zu einem Brand, bei dem Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei im Großeinsatz standen. Gegen 17.30 Uhr ging bei der saarländischen Polizei der Notruf ein, dass dichter Rauch aus einem Gebäudeteil der Klinik aufsteige. Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte die starke Rauchentwicklung bestätigen.
Die Feuerwehr Saarbrücken und zahlreiche Rettungskräfte begannen umgehend mit der Evakuierung der betroffenen Bereiche. In enger Zusammenarbeit mit dem Klinikpersonal konnten alle Personen rechtzeitig in Sicherheit gebracht und vor Ort medizinisch betreut werden. Das Feuer, das ersten Erkenntnissen zufolge in einem Patientenzimmer im ersten Obergeschoss ausgebrochen war, wurde schnell gelöscht.
Nach bisherigen Informationen wurden insgesamt 20 Personen aufgrund des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung leicht verletzt. Drei von ihnen mussten zur weiteren Beobachtung stationär in einer Klinik aufgenommen werden. Die Sonnenbergstraße blieb für die Dauer der Löscharbeiten und der anschließenden Ermittlungen bis in die Abendstunden voll gesperrt.
Am Samstagvormittag begutachteten Ermittler des Fachdezernats für Brandermittlungen sowie der Tatortgruppe der Landespolizeidirektion den Brandort. Die bisherigen Erkenntnisse bestätigen den Verdacht einer besonders schweren Brandstiftung. Im Zusammenhang mit dem Feuer wird derzeit eine 52-jährige Patientin aus dem Regionalverband Saarbrücken überprüft. Sie wurde aus medizinischen Gründen in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht.
Der entstandene Sachschaden wird nach derzeitiger Schätzung auf einen Betrag im niedrigen siebenstelligen Bereich beziffert. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. rav/pdsl
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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