Zwischenstopp in Ramstein: US‑Vize Vance landet auf Air Base
- Vance hatte die Verhandlungen für die USA geführt.
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Ramstein. Auf der US Air Base Ramstein ist am Wochenende erneut ein ranghoher US‑Politiker zwischengelandet. US‑Vizepräsident J.D. Vance machte auf dem Rückweg von internationalen Verhandlungen einen geplanten Tankstopp auf der Militärbasis bei Kaiserslautern.
Der Republikaner kam von Gesprächen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Fotos zeigen Vance mit einem Pappbecher in der Hand auf dem Rollfeld der Air Base. Mitreisende Journalisten berichteten, dass es sich um einen routinemäßigen Zwischenstopp zum Tanken handelte.
Die Gespräche über eine dauerhafte Friedenslösung im Iran‑Krieg waren am frühen Sonntagmorgen ohne Einigung beendet worden. Vance hatte die Verhandlungen für die USA geführt. Details zu den strittigen Punkten nannte er zunächst nicht.
Nach Angaben des US‑Vizepräsidenten habe man bislang keine grundsätzliche Verpflichtung des Iran gesehen, langfristig auf die Entwicklung von Atomwaffen zu verzichten. Die US‑Delegation habe den Ort der Gespräche verlassen und einen Vorschlag hinterlassen, den Vance als endgültiges Angebot bezeichnete.
Ramstein häufiger Zwischenstopp für US‑Politiker
Die US Air Base bei Kaiserslautern dient immer wieder als Zwischenstation für Flüge hochrangiger amerikanischer Regierungsmitglieder. Bereits im April hatte Vance dort auf dem Heimweg aus Indien Halt gemacht. Auch andere Politiker nutzen die Basis regelmäßig für Tankstopps. Im Dezember 2023 landete etwa die damalige US‑Vizepräsidentin Kamala Harris auf dem Rückflug von der Weltklimakonferenz in Dubai in Ramstein.
In den vergangenen Jahren war die Air Base außerdem mehrfach Treffpunkt internationaler Beratungen über westliche Waffenlieferungen an die Ukraine im Krieg gegen Russland. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |