VG Ramstein-Miesenbach ist schuldenfrei und investiert Millionen
- Bürgermeister Ralf Hechler freut sich über den historisch positiven Haushalt der Verbandsgemeinde.
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Dank Rekordrücklagen bleibt die Umlage auch 2025 niedrig – Investitionen von über sechs Millionen Euro ohne neue Schulden.
Von Erik Stegner
Ramstein-MIesenbach. Die Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach steht finanziell so gut da wie noch nie in ihrer Geschichte. Das geht aus dem Haushaltsplan für das Jahr 2025 hervor, den Bürgermeister Ralf Hechler vorgestellt hat.
Schuldenfrei – und das bei vollen Kassen
„Unsere VG ist de facto schuldenfrei“, freut sich Hechler. Der Kassenstand zum Jahresende 2024 liegt bei rund 4,9 Millionen Euro, während die Schulden aus Investitionskrediten auf nur noch 933.000 Euro sinken. Rechnerisch ergibt das ein Guthaben von vier Millionen Euro – ein Pro-Kopf-Plus von 230,34 Euro je Einwohner. Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt auf nur noch 53,73 Euro, den niedrigsten Stand seit Bestehen der Verbandsgemeinde.
Die Ergebnisrechnung für 2025 weist Einnahmen von 16,66 Millionen Euro und Ausgaben von 16,60 Millionen Euro aus – ein Überschuss von rund 58.000 Euro. Auch in der Finanzrechnung bleibt ein Plus von 1,1 Millionen Euro, was die sogenannte freie Finanzspitze auf beachtliche 978.000 Euro ansteigen lässt.
Investieren ohne Schulden – aus eigener Kraft
„Wir gehen sorgsam mit dem Geld um und können trotzdem kräftig investieren“, betont Hechler. Für das Jahr 2025 sind Investitionen von insgesamt 6,3 Millionen Euro eingeplant. Diese werden komplett aus Rücklagen und dem laufenden Überschuss finanziert – ohne neue Schulden.
Umlage bleibt niedrig – Gemeinden profitieren direkt
Ein starkes Signal auch für die Ortsgemeinden: Die VG-Umlage bleibt erneut bei nur 32 Prozent, nachdem sie früher einmal bei 43 Prozent lag. Dadurch verbleiben insgesamt mehr als 500.000 Euro zusätzlich bei den Ortsgemeinden und der Stadt. Besonders profitiert Ramstein-Miesenbach mit rund 286.000 Euro, aber auch Hütschenhausen (95.000 Euro), Kottweiler-Schwanden (30.000 Euro), Niedermohr (35.000 Euro) und Steinwenden (59.000 Euro) freuen sich über zusätzliche Spielräume.
Das Eigenkapital der Verbandsgemeinde wächst weiter und liegt inzwischen bei über 28 Millionen Euro. „Das ist eine sehr positive Momentaufnahme. Wir sind wirtschaftlich stark, schuldenfrei und investieren in die Zukunft – ohne die Umlage erhöhen zu müssen“, fasst Ralf Hechler zusammen.
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |
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