Abwechslungsreiche Prunksitzung der „Bruchkatzen“
Ramsteins Narrenschar sorgt für beste Stimmung

Der „Mainzelmännchen-Tanz“ der Bruchkatzen

Ramstein-Miesenbach. Eine abwechslungsreiche Prunksitzung mit geschliffenen Büttenreden, schwungvollen Tänzen und wohlklingenden Liedern bot der Karnevalverein „Bruchkatze“ Ramstein im Congress Center.

Sitzungspräsident Jürgen Lesmeister führte mit viel Witz durch das rund fünfstündige Programm. An diesem Abend wuchs so mancher Büttenredner über sich hinaus.
Ein Glanzpunkt war erwartungsgemäß „Hofnarr“ Andreas Franz, der eine goldene Kugel mit in die Narrhalla brachte um daraus die Zukunft zu deuten. Mit gewohnt spitzer Zunge blickte er auf das Weltgeschehen, aber auch in die Region. Beim Schweif in die Zukunft hob er mehrmals den warnenden Zeigefinger um auf die Versäumnisse und Fehltritte aufmerksam zu machen. Denn die Zukunft des Landes liegt in der Hand der heutigen Generation.
Gabi Braun-Hettesheimer grüßte als „Queen Elizabeth“ und plauderte aus dem Nähkästchen der englischen Königsfamilie. Am amerikanischen Präsidenten Trump ließ sie keinen guten Faden und mit dem Brexit konnte sie sich schon gar nicht anfreunden. Sollte es dazu kommen, werde sie sofort in der Pfalz ins Exil gehen. Allerdings will sie ihren 100. Geburtstag noch in Amt und Würde im Königreich verbringen.
Als „gestresster Teenager“ schilderte Nele Heisere vom Carnevalverein Pirmasens ihr ständiger Blick auf Markenkleidung und bejammerte dabei das fehlende Geld. Die zwölfjährige Kinderprinzessin der Schuhstadt überzeugte bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt.
Heike Förch vom Karnevalverein Zweibrücken stieg als die „Allerschendschd“ in ihrer Kittelschürze auf die Bühne um aus ihrem Putzwagen heraus das Leben zu glossieren. Gesangsbeiträge hatten an diesem Abend einen hohen Stellenwert. Dafür sorgte auch Prinzessin Kathrin II. aus Pirmasens wie auch Leoni Kettenring. Zu Ehren der eigenen Prinzessin sang Tobias Layes, der später zusammen mit Thomas Layes als „Paloma-Boys“ die Ramsteiner Fasenacht in ein anderes, internationales Licht rückte. Für Stimmung sorgten mit ihren Gesängen die Holzlandsänger und die „Hofkater“. Klangvoll wieder die „Muskadors“ mit ihren rhythmischen Melodienfolgen.
Alysha Faff und Aisha Brödel eröffneten mit ihrem Mariechen-Medley nicht nur den Reigen der Tänze, sondern auch das fasnachtliche Programm. Mit Gardetänzen überzeugten die Bruchkätzchen als Nachwuchsformation, die Juniorengarde und die Grün-Weißen Funken. Ideenreich waren die Schautänze der einzelnen Gruppen. Dafür sorgten die Bambinis, die Bruchkätzchen, die Dancing Queens, die Juniorengarde und die Senatsgarde, aber auch das Männerballett. llw

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