Gottesdienst zum Muttertag
Messfeier vor der Ramsteiner Marienkapelle
- Gruppenbild mit allen Müttern nach dem Gottesdienst vor der Kapelle.
- Foto: Stefan Layes
- hochgeladen von Stefan Layes
Ramstein-Miesenbach. Am Muttertag hatten die Katholiken der Pfarrei Hl. Wendelinus ihren Sonntagsgottesdienst in Ramstein an die Marienkapelle verlegt. Der Weg von der Schernauerstraße hoch zu dem als "Kapellche" im Volksmund bekannten Schmuckstück war zuvor von Schülerinnen und Schülern der Realschule plus gesäubert worden. Den Zufahrtsweg von der Jakobstraße und das Plateau vor der Kapelle hatte die Kirchengemeinde gemäht und gesäubert. So konnten bei Sonnenschein und herrlich warmem Frühlingswetter der Gottesdienst mit rund 130 Gläubigen gefeiert werden. Der katholische Kirchenchor unter der Leitung von Carmen Backes übernahm die Musikalische Gestaltung der Messe. Der Chor sang für sein verstorbenes Mitglied Maria Weber, die 35 Jahre lang im Kirchenchor mitgesungen hat.
Pater Pious Oroplackal würdigte in seiner Predigt alle Mütter, die sich liebevoll um das Wohl ihrer Kinder und Familien sorgen. Der Monat Mai sei auch der Monat der Gottesmutter Maria, die auch Mutter der Kirche sei. Pater Pious erinnerte auch an die Wahl des neuen Papstes Leo XIV., der den Frieden unter den Völkern und die christliche Nächstenliebe zu seinem zentralen Anliegen gemacht habe. Diakon Martin Pletsch dankte abschließend allen, die sich für das Gelingen der Messe beim Auf- und Abbau, beim Sakristanendienst, beim Herrichten des Platzes und beim Feiern des Gottesdienstes beteiligt und eingebracht haben. Zum Abschluss gab es für alle Mütter noch eine Rose und ein fröhliches Gruppenbild.
Die Ramsteiner Marienkapelle, zwischen Schernauerstraße und Dr. Eugenie-Lautensachstraße auf dem Kirchbühl gelegen, wurde 1932 eingeweiht und um die Jahrtausendwende unter Pfarrer Gerhard Kästel letztmals umfangreich renoviert. Ihr äußeres Erscheinungsbild erinnert an die Gnadenkapelle von Schönstatt bei Vallendar. Der damalige Pfarrer Heinrich Hartz stiftete die Inneneinrichtung der Kapelle und die Josefsglocke, die jedoch im Zweiten Weltkrieg zusammen mit drei Glocken der Ramsteiner Pfarrkirche konfisziert und abtransportiert wurde. 1978 stiftete der damalige Medizinalrat Dr. Alois Bebiolka eine neue Glocke, die auch heute noch bei besonderen Anlässen, wie dem Muttertagsgottesdienst, läutet.
Autor:Stefan Layes aus Ramstein-Miesenbach |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.