Sternsinger unterwegs in Ramstein
„Königliche“ Besucher zu Gast im Rathaus

Die Sternsinger waren zum Jahresuftakt im Rathaus in Ramstein zu Gast  Foto: Layes
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Ramstein-Miesenbach. Zu Beginn des neuen Jahres war wieder einmal „königlicher Besuch“ im Rathaus in Ramstein zu Gast. Gleich vier Sternsinger und eine Sternträgerin besuchten die Verwaltung der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach und das Büro des Bürgermeisters in der vergangenen Woche. Die „Heiligen Drei Könige“ wünschten ein gesegnetes neues Jahr und schrieben den Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ (C+M+B), was übersetzt bedeutet „Christus segne dieses Haus“, an die Schwellen der Türen vom Rathaus.
Bürgermeister Ralf Hechler und der 1. Beigeordnete Marcus Klein bedankten sich für den Besuch der Sternsinger und deren freiwilliges Engagement für bedürftige Kinder und wünschten trockenes Wetter sowie offene Türen mit freundlichen Menschen bei den Besuchen der Häuser und Wohnungen. Und natürlich gab es auch eine großzügige Spende für die Kasse der Sternsinger. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B*19“ brachten die Mädchen und Jungen in allen Ortsteilen der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen zu den Menschen und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt.
Bundesweit beteiligten sich rund 300.000 Sternsinger in diesem Jahr an der 61. Aktion Dreikönigssingen. Sie steht unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“ Kinder mit Behinderung stehen dabei im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen haben 165 Millionen Mädchen und Jungen weltweit eine Behinderung. In Entwicklungs- und Schwellenländern leben besonders viele Kinder mit Behinderung – die meisten in großer Armut. Nur wenige von ihnen werden ihren Bedürfnissen entsprechend betreut und gefördert.
Seit dem Start der Aktion vor 60 Jahren (1959) sammelten die Sternsinger über eine Milliarde Euro. Bei der Aktion 2018 hatten die Mädchen und Jungen zum Jahresbeginn bundesweit über 48,8 Millionen Euro gesammelt. Damit werden rund 1.500 Projekte in über 100 Ländern weltweit unterstützt. Das Sternsingen ist die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ). 2004 wurden die Sternsinger in Münster mit dem Westfälischen Friedenspreis ausgezeichnet. 2015 wurde das „Sternsingen“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. sla

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