Kolpingfamilie feiert die wilden 70er Jahre
Flower Power im Bürgerhaus Obermohr

Die Dance-Factory Fotos: Kolpingfamilie Obermohr

Obermohr. Viele Hippies in bunten Kleidern und mit langen Haaren versetzten das mit tollen Motiven und einem herrlichen, von Jutta Adam gestalteten Bühnenbild geschmückte vollbesetzte Bürgerhaus in Obermohr bei den beiden Faschingsveranstaltungen der Kolpingfamilie in die Flower Power Zeit der 70er Jahre.
Gleich zu Beginn brachte die Kultband The Beatles mit Moritz Huber als John Lennon und Jürgen Adam als Paul McCartney, begleitet von Justina Adam als George Harrison und Marcus Ludes als Ringo Starr mit ihren berühmten Hits den vollbesetzten Saal in Extase und verkündeten danach das Motto des Abends „All You need ist Love“.
John Lennon und Paul McCartney führten dann auch das Publikum durch einen bunten Abend mit einem Programm voller „Love and Peace“.
Alle Tanzgruppen hatten fetzige und bunte Tänze in herrlichen Kostümen vorbereitet.
Eröffnet wurde der Abend durch die Teenie Hippie-Dance-Gruppe mit Henry Trinkaus, Paul und Ben Menges als Polizisten, Johannes Keller, Ricco und Tom Ludes als Rocker, Jonas Pfeiffer als Bauarbeiter und den beiden Indianersquaws Emma Schwarzkopf und Emilia Marisol Zeiler. Sie zeigten als die „Village People“ einen von Karina Ludes einstudierten fantasievollen Tanz zum Welthit YMCA, der das Publikum gleich in die richtige Stimmung brachte.
Zu Besuch gekommen aus Hütschenhausen zeigte eine Line Dance Gruppe mit Laura Westrich, Anke und Jacqueline Dejon, Nicole Becht, Christine Groß, Stefanie Williams und der Trainerin Claudia Rumberger zu einem kunterbunten Hitpotporri einen tollen Showtanz.
Sein Können in einer Solodarstellung mit viel Akrobatik und Eleganz zeigte das sehr talentierte Funkenmariechen Jule Scherne aus Reuschbach betreut von ihrer Trainerin Luisa Olschewski.
Im Glitzerlook tanzten zu den Welthits von Abba Justina Adam, Leonie Adam, Marie Christmann, Anabel Trinkaus, Moritz und Lina Strasser, Nora Groß, Clara und Karolina Kunz, Johannes und Emma Volb und Alina Prien. Das Publikum war restlos begeistert und forderte lautstark eine Zugabe, die dann auch gewährt wurde.
Auch die Flashmobber durfte nicht fehlen. In einer magischen Lichtshow mit bunten Shirts verzauberte die Dance-Factory aus New York mit Pauline und Justina Adam, Paul und Moritz Huber, Paula Stemler, Antonia Trinkaus, Selina Rübel, Louisa Jung und Lena Müller den Saal und erhielten für diese tolle Darbietung tosenden Applaus und zu Recht eine Rakete.
Ein absolutes Highlight ist jedes Jahr das Männerballet mit Lukas und Johannes Huber, Sven Pfeiffer, Nico Hallauer, Thomas Clemenz, Mike Schwarzkopf, Jens Trinkaus und Holger Hemmer als Mr. Bob, die Hits der 70er Jahre performten und dabei sich genussvoll auch eine „Rauchpause“ gönnten.
Auch die Büttenreden ließen kein Auge trocken. Auf den Punkt gesetzte Pointen begeisterten hier die Zuhörer.
Trotz ihrer jungen Jahre schon ein erfahrenes Büttenduo sind Justina Adam als „es Julsche“ und Marie Christmann als „es Marieche“, die das Dorfgeschehen in Obermohr und den Alltag ihrer Familien aufs Korn nahmen und dafür mit einer Rakete vom Publikum belohnt wurden.
Als einer der Höhepunkte des Abends lieferte wieder einmal Klaus Thamm als Klausi alias Paul Panzer ein Feuerwerk an Witzen ab. Er stellt dabei auf seiner Suche nach dem Glück fest, dass innerhalb der Familie die Glückshormone hervorgerufen werden.
Als Urgesteine in der Bütt feuerten Maria Ditscher und Brigitte Huber in ihrem Zwiegespräch als „es Waltraud und es Marieche“ wieder einmal eine Lachsalve nach der anderen auf das Publikum ab und verrieten dabei auch intime Geheimnisse in der Ehe.
Als weiterer Höhepunkt zeigten Klaus Thamm und Matthias Huber als „Hannes und der Bürgermeister“ wieder ihr tolles Können auf der Bühne. Seit vielen Jahren versetzt dieses toll harmonierende Duo das Publikum in Hochstimmung. Diesmal erlebte Bürgermeister Huber nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub viele Überraschungen, doch besonders für seine Koi Karpfen Zucht hatte der Hannes seine Aufsichtspflicht nur schlecht erfüllt.
Mit dem Sketch „Englisch Deutsch richtig übersetzt“ wurde dem Publikum von Karina Ludes, Nadine Schwarzkopf und Wolfgang Huber eine Englischübersetzungskurs präsentiert, der durch einige Verfälschungen bei der Simultanübersetzung das Publikum zum Lachen brachte.
Neben diesen Vorträgen waren auch die musikalischen Vorträge herausragende Programmpunkte.
Glänzend hatten sich die Stimmbandqueler auf das Motto eingestellt. Helmut Müller, Emil Huber, Matthias Divivier, Günter Stolz, Rudi Schröck präsentierten unter der bewährten musikalischen Leitung von Franz Ludes Klassiker der Beatles und der Les Humphries Singers aus der Flower Power Zeit mit stimmigen und schönen Texten unterlegt, sodass der Saal lautstark mitsang und tosenden Applaus spendete, vor allem als zum Schluss der Lewwerworschtsong den Saal zum Brodeln brachte.
In einer tollen Live-Show stellten die charmanten Blumenkinder Judith Adam als Babbsi und Karina Ludes als Biggi zahlreiche deutsche und internationale Stars mit Hits der 70er Jahre vor. Neben Sabine Huber als Juliane Werding (Am Tag als Conny Kramer starb) und Anja Farnbach als Marianne Rosenberg (Er gehört zu mir) waren sogar die Jackson Five (Judith und Pauline Adam, Nadine Schwarzkopf, Isabell Schirra und Sandra Müller) sowie Bob Marley und seine Wailers, dargestellt von der Band „The Basements“ mit Jan-Luca Velten, Patrick Natter, Leon Scheuermann, Paul Huber und Kara Oliveira Seyler über den großen Teich gekommen um mit ihren Live-acts das Publikum in Begeisterungsstürme ausbrechen zu lassen.
Beim großen Flower Power Finale bedankten sich die Moderatoren, Paul McCartney (Jürgen Adam) und John Lennon (Moritz Huber) bei allen Mitwirkenden und Helfern vor und hinter der Bühne. Mit dem Schlusslied „Let it Be“ gedachten dann alle Hippies im Saal und Darsteller auf der Bühne wehmütig der Flower Power Zeit mit „Freiheit, Liebe und Friede“.
Mit Tanz- und Unterhaltungsmusik der Showband „Div“ unter der Leitung von Matthias Divivier klang dieser tolle Abend der Kolpingfamilie aus. ps

Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Landstuhl

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