Warum der Mittelaltermarkt so viele Menschen auf den Platz zog
- Viele Besucher füllten den Bereich am Prometheusplatz und verfolgten Musik, Shows und Schwertkämpfe.
- Foto: Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach
Ramstein-Miesenbach. Wer am Wochenende rund um den Prometheusplatz unterwegs war, merkte schnell: Der 3. Mittelaltermarkt lockte so viele Menschen an, dass der Bereich zwischen Museum im Westrich und den Stadtwerken schon kurz nach dem Start gut gefüllt war.<br><br>Am Freitagabend eröffneten Bürgermeister Ralf Hechler, Marktleiter Joachim Felka und Familie Braun den Markt offiziell. Danach griffen viele Besucherinnen und Besucher direkt bei „Speis und Trank“ zu und blieben für die Darbietungen der Spielleute stehen.
Die Schwertschaukampf Akademie Langen fiel mit Kostümen, eindrucksvollen Schwertern und actionreichen Kämpfen auf. Als „ein echtes Highlight“ nennt die Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach die Feuershow der Feuermaid „Urwen“, die das Publikum „in ihren Bann zog“. Auch die Tänzerinnen von Shabanna Atesh präsentierten „farbenfrohe Kostüme“ und „sehenswerte Tänze“, während das „Trio cum Laute“ immer wieder mit Gesang und Musik für Unterhaltung sorgte.
Programm für Kinder, Shopping und ein voller Platz vor der Bühne
Für Kinder gab es leuchtende Augen: Der Zauberer und „Wegelaberer Kalibo“ brachte mit seiner Show vor allem die kleinen Gäste zum Staunen.<br><br>Am Samstagabend setzte die Musikband „Trollfaust“ mit zwei Auftritten einen Höhepunkt. Vor der Bühne stand der Prometheusplatz „prall gefüllt“, viele Zuschauerinnen und Zuschauer ließen sich von „rockigen mittelalterlichen Klängen“ mitreißen. Dazu trugen auch viele Besucherinnen und Besucher bei, die an allen drei Tagen in mittelalterlicher Gewandung kamen.
Neben dem Programm bot der Markt viel zum Mitnehmen: von Holzschwertern, Schilden, Gewandungen und Schmuck bis zu Lederwaren, Met, Wein und Schnaps, Trinkhörnern, Schreibfedern, Wolle, Kinderschminken, Tattoos und einer Kaffeerösterei. Während Kinder Armbrustschießen ausprobierten, stöberten Eltern an den Ständen – und laut Verbandsgemeinde zeigten sich die Händlerinnen und Händler „begeistert vom großen Andrang“.[red]
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |
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