Erfolgreiche Europameisterin im Westernreiten kommt aus Rheinsheim
Thea Friedrich jetzt ganz oben

Thea Friedrich auf ihrem Pferd.
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Philippsburg-Rheinsheim. Ein richtiges Goldkind nennt Rheinsheim sein Eigen. Die Europameisterin 2019 mit der Goldmedaille in der Tasche kommt aus dem Philippsburger Stadtteil: Thea Friedrich, die strahlende glückliche Siegerin, ist erst 16 Jahre jung und besucht das Gymnasium. Den begehrten Toptitel im bayerischen Kreuth, das als „Mekka des Westernreitens“ gilt, zu ergattern, war äußerst schwierig. Aber ihr monatelanger harter Einsatz lohnte sich. Ihr stand eine Konkurrenz von etwa 500 Teilnehmern aus ganz Europa gegenüber. Doch mit Bravour schaffte die junge Dame die diffizilen Herausforderungen.
Bei der Rückkehr in die heimischen Gefilden bereiten ihr die Familie, Bekannte, Freunde, Reitsportler und allerlei „Rhonsemer“, an der Spitze die Ortsvorsteherin Jasmine Kirschner, die einen großen Blumenstrauß mitbrachte, einen großen herzlichen Empfang. Demnächst stehen die Deutsche Meisterschaften an. Jetzt sei sie erst recht motiviert, wiederum, wie 2018, den Meistertitel zu holen.
Bereitwillig erzählt Thea von ihrem Erlebnis: „Mit zwei Westernpferden der Rasse American Quarter Horse reiste ich zu den 30. European Championship in Kreuth und startete in den Youth-Klassen: in Ranch Riding, Trail, Horsemanship, Reining und Western Riding.

Mein Wallach Jeffrie schaffte souverän jede Anforderung. In seiner Paradedisziplin Ranch Riding haben wir zusammen mit einem Traum-Score von 234 den Titel Europameister gewonnen.“
Doch das war nicht alles: Mit der Stute Leni gewann die Rheinsheimer Reiterin auch noch die begehrte Bronzemedaille in der Kategorie Trail und zeigte sich am Ende des Wettbewerbs überglücklich. Sie habe zwei wunderbare Erfolgspferde. Ihnen und den Trainern Felix Schnabel und Alina Wandel sei der Triumpf zu verdanken.
Thea entdeckte im zarten Kindergartenalter auf ihrem Schimmelpony den Spaß am Reiten. Daneben engagierte sie sich im Leistungsturnen, bis eine Sehnenentzündung sie zum Pausieren zwang. Von da an konzentrierte sich das Mädchen ganz auf das Reiten. Ihre Fitness, Körperbeherrschung und Konzentrationsfähigkeit, was die Sportlerin im Turnen gelernt hatte, kamen ihr jetzt zu gute. Mit neun Jahren machte sie ihr 4-er Western-Reitabzeichen und startete dann zum ersten Mal auf kleinen Turnieren.
Ehrgeizig und zielstrebig, wie sie ist, verbrachte Thea jede freie Minute im Sattel. „Ich trainiere das ganze Jahr über“, räumt sie ein. Bereits mit 13 Jahren schaffte das Talent die erste Teilnahme an der „German Open“ und räumte sogar den Allround-Champion-Preis ab. 2019 gelang ihr – nach dem Deutschen Meister 2018 - der Sprung nach ganz oben. „Liebe Thea, wir sind mordsmäßig auf dich stolz“, gab die Ortsvorsteherin kund.  (ber)

Autor:

Werner Schmidhuber aus Waghäusel

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