Philippsburger „Geese“ verzeichneten großen Zuspruch:
Narrenzunft im größten Weinfass zuhause

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Philippsburg.
Die beliebtesten Tierchen in der Stadt Philippsburg mit dem größten Zuspruch sind die Geißen, also Ziegen. Im weiteren Umkreis tragen die Philippsburger den mundartlichen Uznamen „Geese“: wohl deswegen, weil in früheren Zeiten in jedem Haushalt eine oder mehrere Geißen, so die Bezeichnung für die weiblichen Ziegen, gehalten wurden. Sie galten als Kuh des kleinen Mannes, da sie einfacher zu ernähren und zu halten sind.
Nicht die Geißen, sondern die vielen Mitglieder der Freien Narrenzunft „Geese“ präsentierten das größte Weinfass der Stadt Philippsburg bei ihrem großen Geesefest auf dem Vereinsgelände - allerdings nicht mit Vino vollgefüllt, sondern aufgeschnitten und umfunktioniert zu einer gemütlichen Weintheke, die zum Verweilen einlud.
Zwischendurch trugen menschliche Geißen mit Markus Rau, Christian Gentner und Wolfgang Steiner an der Spitze eine mannshohe „Gees“ herbei (die ansonsten im Vereinsheim ihren Platz hat), damit sich die vielen Besucher etwas unter der Bezeichnung und dem Begriff „Geese“ etwas vorstellen konnten.
Musikalisch unterhielt die bekannte Tanz- und Showband „Lifestyle“ mit ebenso bekannten Schlagern. Beim Weinfest konnten die Gäste am Probierstand viele edle Tropfen genießen und dabei an den ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer denken: „Ein gutes Glas Wein ist geeignet, den Verstand zu wecken.“
Überaus zahlreiche Philippsburger, aber auch auswärtige Besucher erwiesen den Vertretern der Spezies der Hornträger, Wiederkäuer und Paarhufer die Reverenz. Wohl Jahrhunderte lang standen die „Ahnen“ auf den Festungswällen der Festungsstadt und grasten. Jetzt erlebt, so wie’s aussieht, das Geißendasein eine Renaissance.
Jahrhunderte lang gab es in Philippsburg die Geißen, seit 1993 gibt es Freie Narrenzunft „Philippsburger Geese“ mit derzeit gut 60 aktiven Hästrägern. Das Häs bezeichnet das Narrenkostüm, das meistens aus einer holzgeschnitzten Gesichtsmaske, meist Larve genannt, und einem handgearbeiteten Narrenkleid besteht.

Autor:

Werner Schmidhuber aus Waghäusel

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