Anspruchsvolles 21-teiliges Programm:
„Musiksommer“ mit Stadtkapelle und Stadtmusikschule

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Philippsburg. Der Philippsburger Musiksommer ist seit etlichen Jahren eine beliebte Veranstaltungsreihe im reichhaltigen örtlichen Kulturleben, die über die Region hinaus strahlt und mit einem besonders abwechslungsreichen Programm die Liebhaber verschiedenster Musikrichtungen anlockt. Dabei geben die Künstler alles, um für die richtige Sommerstimmung unter den Zuhörern zu sorgen.
Zusammen kommen die beiden Akteure auf das nahezu biblische Alter von fast 250 Jahren: Die 1825 gegründete Stadtkapelle Philippsburg gilt als eine der ältesten im ganzen Südwesten. Nicht ganz so alt ist die Musik- und Kunstschule, dennoch zählt sie zu den ältesten Einrichtungen dieser Art in Baden-Württemberg. Zweieinhalb Stunden lang erwiesen sich die beiden „Senioren“ als topfitte und junggebliebene Partner.
Alles passte beim großen „Musiksommer“: das hohe Leistungsvermögen der Musiker aus allen Altersgruppen, das überaus große Repertoire, die Begeisterung der Zuschauer - und auch die sommerlichen Temperaturen im warmen Musiktempel. Was Stadtkapelle und Stadtmusikschule dort boten, war ein „wahres Erlebniskonzert“, so die an den Tischen geäußerten Kommentare. Die Mischung aus Klassischem und Modernem kam bestens an. Zum Erfolg trugen besonders Musikschulleiter und musikalisches Allroundtalent Matthias Hutter bei, schließlich auch Dirigent Peter Epple. Doch aus dem erhebenden Event wurde ein leicht wehmütiges Abschiedskonzert. Musiklehrer Epple verlässt nach 15 erfolgreichen Jahren das Orchester. Geregelt ist bereits die weibliche Nachfolge.
Aus diesem Anlass stand die Veranstaltung unter keiner inhaltlichen Vorgabe. Das bunt gemischte Ensemble präsentierte ein buntes „Querbeet-Programm“, womit es auch die Vielseitigkeit und Vielfältigkeit, den auffallenden Ideenreichtum und die breite Kreativität unter Beweis stellte. So spannte sich der Bogen von Klassikern wie „Böhmischer Traum“ und der Wiener „Annen-Polka“ über die unverwüstliche „Miss Marples“ bis zu den auftrumpfenden „Comedian Harmonists“ mit dem „Grünen Kaktus“ und der „Veronika“.
Zu genießen waren durchweg hochkarätige Beiträge, etwa „The Best of Beatles“, Songs von „Simon & Garfunkel“, „Hello Dolly“ oder der „Libertango“, eines der berühmtesten Stücke von Astor Piazolla, der seit den 50-er Jahren den Tanz neu belebte. Mit langanhaltenden rhythmischen Klatschen dankte das treue Publikum dem Dirigenten, dessen Arbeit der Vorsitzende der Stadtkapelle, Martin Werner, würdigte. Verabschiedet wurden auch die beiden Musiklehrer Irma und Paul Tarabin.
Den Kern des anspruchsvollen Programms bildeten acht Auftritte junger Künstler aus verschiedenen Klassen der Musikschule, die ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellten. Dazu zählten die Orchesterklasse I und III mit Hieronymus-Nopp-Schülern plus das zehnköpfige Musikschulorchester der Philippsburger Sinfoniker. Als Solisten brillierten Aliesa Schreiner an den Pauken, Stella Gavriil an der Violine und Constanze Brecht an der Querflöte.

Autor:

Werner Schmidhuber aus Waghäusel

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