In/um Kaiserslautern und Otterberg/Otterbach: Wie können wir die ANFANGSPHASEN der Demenz STÄRKEN?
Die ANFANGSPHASEN STÄRKEN !

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Derzeit läuft eine PETITION für die ANFANGSPHASE der Demenz (speziell in der HÄUSLICHEN Pflege) auf OpenPetition:PETITION
Dafür bitten wir um weitere Unterschriften, falls Sie mit dem folgenden Petitionstext auch einverstanden sind.
Für das Unterschreiben finden Sie dann denn Link zu OpenPetion am Ende: Sie können auch "nicht öffentlich" zeichnen (direkt unter dem FOTO) - und Sie können Ihre Kommentare hinterlassen.

Hier der Text der Petition:
ALTERNATIVE, NEUE WEGE für die ANFANGSPHASE der Demenz in der HÄUSLICHEN Pflege:

Inhaltlich und organisatorisch brauchen Demenz-Betroffene in der Anfangsphase und ihre Familien in der häuslichen Pflege neue, alternative Wege vor den Systemen von Tagesstätten und Heimen: also ein Erst-System für die chancenreiche und ressourcenstarke Anfangsfphase, die es bestmöglich zu unterstützen gilt.

Wir brauchen - wie auf einer zweispurigen Autobahn mit Tagestätten und Heimen - zusätzlich eine weitere Spur der Möglichkeiten für die Anfangsphase, die ja oft guten Zugriff hat auf viele aus Lebenserfahrung gewonnene Stärken.

Bewegung - Begegnungen - Abwechslung - Ernährung: Für die Anfangsphase ist es ratsam, systematisch für Bewegung zu sorgen, weil damit auch das Gehirn aktiviert wird (Senioren-Sport-Kurse, Wanderungen, Lauftreffs, Kraft-Training ...).

Begegnungen sorgen für komplexe Aktivitäten im Gehirn (im Sport, beim Wandern, beim gemeinsamen Mittagstisch, beim Basteln für Basare ...) Wo man über Jahre hin für Hirn-anregende Abwechslung für das Gehirn sorgen will, ist es nützlich, wenn die Familien sich vernetzen können für gemeinsame Aktivitäten, etwa für 1 Stunde pro Woche ... (z.B. Ausflüge). Dabei wäre eine kommunale Plattform hilfreich, wo wie in "Schubladen" (wie das etwa in jedem Unterkunfts-Verzeichnis möglich ist!) individuell abrufbar ist, z.B. welche Ausflüge im Umkreis erfreulich sind, welche Lauftreffs gerade wo angeboten sind, wo es gemeinsamen Mittagstisch gibt (zum Selbst-Mitmachen / also mit Eigen-Engagement, weil das dem Gehirn nutzt und das Selbstwertgefühl stärkt)!

In diesem Erst-System werden also qualifizierte Kurse gebraucht (Sport, Ergo, Musik, Malen); und daneben können ehrenamtliche Netzwerke und angeleitetes Eigen-Engagement (über eine Plattform!) sehr viele Chancen eröffnen ... Das geht!

Ernährung: bei den entzündlichen Prozessen, die bei Alzheimer ablaufen sollen, macht es Sinn, sich auch an die Ernährungsmediziner zu wenden; denn was wir essen, hat natürlich einen Einfluss auf unser Gesamtbefinden.

1,7 Millionen Demenz-Betroffene in der BRD (plus ihre Familien: z.B. 1 Ehepartner, 2 Kinder, 2 Schwiegerkinder, 2 Enkel ... und die Geschwister der Betroffenen ... Nachbarn, Freunde ...), also ein Vielfaches an Menschen mehr, die über Jahre täglich zu guten Lösungen beitragen können. Plus jährlich 300.000 Neu-Diagnostizierte.

Wer hört deren Stimme? Welche Kommune hat hier ein systematisches Erst-System für die ressourcenstarke Anfangsphase? Dazu eine Liste oder eine Plattform der realen Möglichkeiten direkt vor Ort? Updates bitte zu modernen Möglichkeiten! Und treffendere Angebote für die Anfangsphase, da sie ja über Jahre hingehen kann. Und weil wir eine Verantwortung haben! Und weil die neuesten Forschungsergebnisse uns ermutigen, dass wir den Demenz-Verlauf durchaus bremsen können.

Wo Familien auf das Abrufen der Tagesstätten verzichten (weil individuell das Angebot möglicherweise für die starke Anfangsphase nicht so ganz passt), sollten sie diese ihnen zustehenden Gelder (die ansonsten bisher jeden Monat verfallen!) einsetzen dürfen für Ergo, Neurofeedback, Musik, Kreativ-Angebote, Sport, geführte Wanderungen (z.B. Deutscher Wanderverband ...).

Für die Angebote im Eigen-Engagement (z.B. Lauftreffs via Plattform) brauchen die Familien kein Geld. Für die qualifizierten Kurse könnten die vorgesehenen Gelder für die nicht abgerufenen Tagesstätten umgenutzt werden.

Dieses Erst-System für die Anfangsphase kann passgenauer fördern. Und Coaches und Trainer können qualifiziert die Familien ermutigend begleiten.

(Siehe etwa Erfahrungen der Sporthochschule Köln zum Thema Sport und Demenz! / Prof. Dr. Dr. Schneider (?) Planet Wissen)

Begründung

Zwei Drittel der Demenz-Betroffen sind in der häuslichen Pflege (also in der BRD etwa 1 Million Betroffene PLUS deren Familien, die automatisch mittangiert sind und mitarbeiten müssen). Da ist "guter Rat" teuer: wir brauchen für diese starken Jahre Anregungen und konkrete Anlaufstellen, die bestens und modern funktionieren. Das geht mit kleinem finanziellem Aufwand bei enorm großer Wirkung!

Wo die Netzwerke Demenz und die Nationale Demenz-Strategie in erster Linie die organisatorischen Interessen der Betreiber von Tagesstätten und Heimen, der Versorger (wie DRK / ASB ...), der Versicherer beraten, die lautstark präsent sind - wo werden die Stimmen der Familien in der Pflege gehört? Wo ist konkrete Erst-System Unterstützung durchstrukturiert?

Und die neuesten Forschungsergebnisse zu Demenz international machen schon Mut, dass ein gezielter Einsatz von deutlichem Vorteil für Betroffene wie Familien bedeutet. Und das kann ich aus eigener 5-jähriger Erfahrung bestätigen. Das geht!

http://Demenz-KANN-WARTEN.de/neuigkeiten/
Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Elisabeth Weber / Angehörige /  aus Enkenbach

Für´s Unterzeichnen >>>>>   Zur PETITION >>>

Autor:

ELISABETH WEBER aus Enkenbach-Alsenborn

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