Katze steckt stundenlang im Betonrohr fest – Feuerwehr muss Straße aufschneiden
- Eine aufwendige Rettungsaktion hat am späten Dienstagabend die Einsatzkräfte in Atem gehalten: Eine Katze steckte stundenlang in einem Betonrohr fest – und konnte sich weder vor noch zurück bewegen.
- Foto: Feuerwehr VG Otterbach-Otterberg
- hochgeladen von Ralf Vester
Kreis Kaiserslautern. Eine aufwendige Rettungsaktion hat am späten Dienstagabend, 29. April, die Einsatzkräfte in Atem gehalten: In Niederkirchen steckte eine Katze steckte stundenlang in einem Betonrohr fest – und konnte sich weder vor noch zurück bewegen. Bereits am Nachmittag war das Tier offenbar über den Ablauf einer Dachrinne in das Rohrsystem gekrochen. Alle Befreiungsversuche durch Anwohner scheiterten. Weder Lockrufe noch Futter halfen – selbst kreative Versuche mit Schnur und Plastikflasche blieben erfolglos.
Als die Feuerwehren aus Niederkirchen und Schallodenbach gegen 22 Uhr eintrafen, war schnell klar: Das wird kein einfacher Einsatz. Zunächst versuchten die Einsatzkräfte, die Katze vorsichtig zur Bewegung zu bringen – sogar mit einem sanften Wasserstrahl. Doch auch diese Maßnahme zeigte keine Wirkung. Das Problem: Das Rohr war einbetoniert und nicht zugänglich.
Schließlich fiel laut Feuerwehr der VG Otterbach-Otterberg die Entscheidung für drastischere Maßnahmen. Unterstützung kam aus Otterbach – und dann wurde die Straße geöffnet. Mit schwerem Gerät schnitten die Einsatzkräfte den Asphalt auf. Beton und Schotter wurden mühsam entfernt – teilweise in Handarbeit. Dabei standen sie ständig in Sichtkontakt mit dem Tier und arbeiteten eng mit der Tierrettung zusammen. Immer wieder legten sie Pausen ein, um die Katze nicht zusätzlich zu stressen.
Dann die entscheidende Erkenntnis: Eine Verengung im Rohr hatte das Tier eingeklemmt. Jede falsche Bewegung hätte schwere Verletzungen verursachen können. Nach stundenlanger Arbeit gelang schließlich die Rettung: Das Rohr wurde vorsichtig geöffnet – und die Katze befreit.
Erleichterung bei allen Beteiligten: Das Tier war den Umständen entsprechend wohlauf und konnte seiner Besitzerin übergeben werden. Der Einsatz dauerte rund vier Stunden. 13 Feuerwehrleute und drei Fahrzeuge waren beteiligt. Unterstützung kam auch von Anwohnern, die die Einsatzkräfte unter anderem mit Kaffee versorgten.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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