Dank und Anerkennung für jahrelanges Engagement
Hajo Böser gibt den Ortsvorsteher ab
- Verabschiedung von Hajo Böser (li) durch Bürgermeister Manuel Scholl
- Foto: W. Schmidhuber
- hochgeladen von Werner Schmidhuber
Oberhausen-Rheinhausen. Die - wie es mehrfach hieß - „Ära Hajo Böser“ in der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen geht zu Ende. Erfolgt ist nunmehr der erste Schritt. Der seitherige Ortsvorsteher von Rheinhausen gab sein Amt ab und schied aus dem Ortschaftsrat aus. Die Zustimmung dazu muss laut Gemeindeordnung noch der Gesamtgemeinderat geben.
Mit Thiemo Mehner (CDU) wurde bereits der Nachfolger nominiert. Dabei handelt es sich um den bislang jüngsten Ortsvorsteher. Auch diese Entscheidung muss der Gemeinderat noch absegnen. Am Montag wird Böser zudem als erster Bürgermeisterstellvertreter aufhören.
Thomas Zieger, der als stellvertretender Ortsvorsteher die Verabschiedung vornahm, würdigte die 12jährige engagierte Arbeit im Ortschaftsrat und die vielen Impulse als Ortsvorsteher. Die herausragenden Wahlergebnisse zeigten den Rückhalt in der Bevölkerung und die Anerkennung seines Einsatzes und seiner Fachkompetenz. Bösers Ausscheiden bedauere er zutiefst. „So sehr wir uns über den Karrieresprung freuen, so sehr sehen wir den Wechsel mit einem weinenden Auge“, sagte Mehner, der für die Fraktion sprach.
Lob und Dank kamen auch von Bürgermeister Manuel Scholl, der nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses im September in Forst öffentlich eingeräumt hatte, dass er seinen „besten Mann“ verliere. Der Rathauschef überreichte die Ehrenmedaille und die Ehrenurkunde der Gemeinde, dazu zwei Dankesurkunden für die geleistete Arbeit als Ortvorsteher und als Ortschafsrat. Dazu gab es ein Präsent und Blumen für die Ehefrau. Vollständig vertreten war die neunköpfige CDU-Gemeinderatsfraktion, um ihrem langjährigen CDU-Fraktions- und CDU-Ortsvorsitzenden ab 2010 die Reverenz zu erweisen.
Bösers Nachrückerin ist Tanja Tagscherer. Zu Beginn hatte der Ortschaftsrat noch die Liste der Anforderungen für Rheinhausen erörtert, die für den Gemeindehaushalt 2026 eingereicht sind. Mahnend wies Böser darauf hin, dass die Auflistung dem Papier des Vorjahres „sehr ähnelt“ und seitdem wohl nur wenig abgearbeitet worden ist. Aufmerksamkeit fand die Aussage von Scholl, dass für die Sanierung des historischen Gasthauses „Alte Post“ eine halbe Million Euro eingestellt wurde.
Autor:Werner Schmidhuber aus Waghäusel |
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