Interessantes von und mit Volker Schläfer
Reaktivierung der AG 60plus in Mutterstadt
- Foto: Volker Schläfer
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Am vergangenen Dienstag trafen sich dreißig Interessierte im Palatinum, um über eine Reaktivierung der Arbeitsgemeinschaft 60plus zu beraten, die vor einigen Jahren schon einmal im Ort aktiv war. Die AG 60plus ist eine Unterorganisation innerhalb der SPD, die die Interessen der Älteren innerhalb und außerhalb der Partei vertritt und das Engagement der Älteren fördert. Deshalb ist das Mitwirken von Nichtmitgliedern ausdrücklich erwünscht. Nach der Begrüßung durch die Ortsvereinsvorsitzende und SPD-Landtagskandidatin, Kathrin Hammer, die ausdrücklich die Wichtigkeit einer solchen Gruppe auch für Mutterstadt betonte, berichtete Holger Scharff, neugewählter Vorsitzender der AG 60plus im Unterbezirk, über die Organisation der AG unter dem Motto „Mitmachen ist Alles“. Danach soll sie für eine älter werdende Bevölkerung, Positionen und Programme erarbeiten und sich dafür in der Partei, aber auch außerhalb einbringen.
Moderator Volker Schläfer erläuterte dann die Vorstellungen, wo und wie sich eine 60plus in Mutterstadt zu den Themen Alter, Mobilität, Teilhabe im Ort äußern könne oder sollte. Dazu könnten Vorschläge erarbeitet, beraten und formuliert werden, wichtig sei auch eine Zusammenarbeit mit den Älteren in bestehenden Organisationen, Vereinen und den Kirchen, um so eine Verbindung der Altenarbeit in der Gemeinde zu fördern, zu bündeln. Unter diesem Gesichtspunkt sollten Überlegungen mit einfließen, dass seelische Gesundheit mit Miteinander beginnt, dass, wo Menschen sich begegnen Vertrauen wachse, dass aktiv werden, gegen das Schlagwort „allein und einsam“ helfe. Die 60plus Mutterstadt wolle deshalb mitgestalten, mitentscheiden, eine (weitere) starke Stimme für die ältere Generation sein durch Diskussionen, Hinweise, und wenn nötig, auch mit Kritik. In der anschließenden Diskussion, an der sich auch Ex-Bürgermeister Hans-Dieter Schneider und Landtagsvizepräsidentin a.D. Hannelore Klamm, beteiligte, kamen erste Ideen, Hinweise und Vorschläge auf den Tisch. Dazu gehört auch, dass sich eine solche Gruppe, sozusagen neben der Politik, zwanglos auch zum Gedankenaustausch treffen sollte, einfach zusammensetzen, plaudern, erzählen. Dazu wäre es wünschenswert, wenn ältere Menschen, die an den bisherigen Freizeitangeboten im Ort noch nicht teilgenommen haben, erreicht werden könnten. Anfang März werden sich die Teilnehmer:innen erneut treffen, um Einzelheiten über das weitere Vorgehen zu beraten und auch organisatorische Fragen zu klären.
Text: Volker Schläfer
Autor:Michael Hemberger aus Mutterstadt |
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