Neues von Mutterstadter Vereinen
Quartett Partnerschaftsverein im Mainzer Landtag präsent
- von links: Landtagspräsisdent Hendrik Hering, Angelika Dahlmer-Schneider, Hans Jürgen Becker, Staatssekretärin Heike Raab.
- Foto: Partnerschaftsverein Mutterstadt
- hochgeladen von Michael Hemberger
Mitgliederversammlung des Landespartnerschaftsverbands Rheinland-Pfalz,
Quartett Partnerschaftsverein im Mainzer Landtag präsent
Hans Jürgen Becker (2. Vorsitzender) und Angelika Dahlmer-Schneider (Schriftführerin) nahmen an den begleitenden Wokshops „Förderpraxen des Deutsch-Französischen Bürgerfonds, Berlin“ und „Städtepartnerschaften und Sportbegegnungen verbinden“ des Landessportbunds teil.
“Städtepartnerschaften stärken die Demokratie“ betonte der Landesvorsitzende und Landtagspräsident Hendrik Hering in seiner Begrüßungsrede. „Sie geben Impulse und gerade der Bürgerfonds stellt mit seinen Projektaufrufen die finanzielle Förderung sicher.“ Austauschprogramme sollen gestärkt werden.
Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes beim Bund und für Europa und Medien, überbrachte die Grüße der Landesregierung: „In Zeiten internationaler Unruhen seinen Städtepartnerschaften sehr wichtig“ so Raab „um bestehende demokratische Fundamente zu stärken.“ Zudem gäbe es Bemühungen den Deutsch-Französischen Fernsehsender ARTE umzubauen. Ziel sei ein europäischer Sender mit 24 Sprachen.
Die meisten deutschen Förderanträge beim Bürgerfonds kämen aus Rheinland-Pfalz, sagte Jonathan Spindler, Geschäftsführer des Partnerschaftsverbandes Rheinland-Pfalz. Die französische Seite sei zurückhaltender, „Die Franzosen bekommen Angst, wenn sie nur das Wort „Antrag“ hören, so Spindler scherzhaft.
10,5 Mio Euro wurden 2025 beim Deutsch-Französischen Bürgerfonds beantragt, die Projektförderung betrug 4,1 Mio Euro. Diese Zahlen stellte Karin Passebosc, Projektbeauftrage des Bürgerfonds, vor. Von 1400 eingereichten Anträgen seien 90 bewilligt worden. Die Spanne bei der Einzelförderung lag zwischen 140 und 35.000 Euro. 115 Anträge kamen aus Rheinland-Pfalz, 75 davon wurden bewilligt. „Bis zu 80% der förderfähigen Projektkosten können bezuschusst werden so Frau Passebosc. Zu den Auswahlktiterien gehörten under anderen Bürgernähe, Vernetzung, Sichtbarkeit und Innovation.
„Sportbegegnungen bietendie Möglichkeit, gemeinsame Erlebnisse zu schaffen und Menschen des Partnerlandes besser kennenzulernen“. Dies ist das Fazit von Angelika Dahlmer-Schneider aus dem Work-Shop „Städtepartnerschaften und Sportbegegnungen verbinden“.
Über Sportbegegnungen würden mehr Jugendliche erreicht, als über Städtepartnerschaften.
Einen bedeutenden Teil des Work-Shops nach das Thema“Bewegte Sprachanimation/sportliche Sprachspiele“ ein.
Im Anschluss an die Veranstaltung standen Landtagspräsident Hendrik Hering und Staatssekretärin Heike Raab der Mutterstadt Delegation zu Gesprächen zur Verfügung.
Hering erwähnte, dass er im Mai 2026 sein Amt als Präsident des Landespartnerschafts-verbandes an einen Nachfolger abgeben werde.
Text: Hans Jürgen Becker
Autor:Michael Hemberger aus Mutterstadt |
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