Astrid-Lindgren-Grundschule bekommt Leseclub
Kindern Freude am Lesen vermitteln

Die Astrid-Lindgren-Grundschule hat nun einen eigenen Leseclub.
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Meisenheim. Junge Leseratten und Kinder, die es werden wollen, kommen jetzt an der Astrid-Lindgren-Grundschule auf ihre Kosten. Gefördert von der bundesweit agierenden Stiftung Lesen und finanziert von der Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung aus Kirn konnte an der Meisenheimer Schule jetzt ein Leseclub eröffnet werden.
Die Astrid-Lindgren-Grundschule erhält nun über einen Zeitraum von drei Jahren umfangreiche Medienpakete und spezielle Möbel für die Ausstattung des Leseclubs.
„Kinder unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlich ausgeprägten Lesegewohnheiten sollen sich hier treffen“, sagt Schulleiterin Susanne Broszukat. „Sie lesen sich gegenseitig vor und sprechen über das Gelesene. Außerdem überlegen die Kinder, wie sie kreativ mit Büchern und Geschichten umgehen können. Alle bringen sich ein, malen, basteln, singen oder machen Bewegungsspiele. So tauchen wir in unserem Leseclub ganz in die Welt der Bücher ab.“
„Als regional agierende Stiftung liegt es uns am Herzen, ein Projekt zu unterstützen, welches die Region als nachhaltigen Bildungsort bereichert. Mit den Leseclubs der Stiftung Lesen zeigen wir den Schülern, dass Lesen Freude macht, bildet und verbindet. Zudem werden die Kinder in den Leseclubs ohne Druck ans Lesen herangeführt. Somit kann die Basis für eine erfolgreiche Bildungsbiografie gelegt werden“, sagt Gudrun Wiest, Kuratoriumsmitglied der Bürkle-Stiftung, die bereits sechs Leseclubs fördert.
„Außerdem wollen wir Eltern und andere Ehrenamtliche dazu anregen, sich im Leseclub zu engagieren und die Kinder dabei zu unterstützen, sich mit Büchern und Geschichten auseinanderzusetzen“, ergänzt Josefine Mohrhard von der Stiftung Lesen.
Die Leseclubs sind eine bundesweite Initiative der Stiftung Lesen. Das Konzept unter dem Motto „Mit Freu(n)den lesen“ hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt: Mittlerweile besuchen über 10.000 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren regelmäßig die rund 400 Leseclubs, die die Stiftung Lesen mit lokalen Bündnispartnern bisher in allen Bundesländern eingerichtet hat. Die Kinder treffen sich in den außerunterrichtlichen Lernumgebungen, um gemeinsam zu lesen, zu spielen und mit verschiedenen Medien zu arbeiten und kreative Ideen zu entwickeln.
Neben einer umfangreichen Medienausstattung erhalten die Leseclub-Betreuer Präsenzweiterbildungen. Diese tragen entscheidend zum erfolgreichen Aufbau und einer nachhaltigen Weiterentwicklung der Leseclubs bei, die auf der engagierten Arbeit von deutschlandweit über 1.000 Betreuern basieren. In den Leseclubs können Kinder betreute freizeitorientierte Angebote wahrnehmen, die ohne Notendruck ihre Lesemotivation steigern. Sie eröffnen besonders niedrigschwellige Zugänge zum Lesen. So erreichen sie auch Kinder aus bildungsbenachteiligten Verhältnissen. Die Leseclubs machen sich den sogenannten „Peer-Group-Effekt“ zunutze, da sie Kindern Raum bieten, sich gegenseitig zu unterstützen und zum regelmäßigen Lesen zu motivieren. jlk/ps

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