Letzter Ausflug unter der Regie von Erika Kappes
Tagesausflug der Montagsfrauen des TV 1892 Friedrichsfeld

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Mannheim-Friedrichsfeld: Der 30. Jubiläumsausflug der Montagsfrauen des TV 1892 Friedrichsfeld mit Uwe von Mohr-Reisen als Chauffeur, führte dieses Mal in die Kreisstadt Mosbach im Odenwald. Zum Start - am Samstag vor dem Ende der Sommerferien - war es noch recht frisch und auch beim Sektfrühstück mit Brezel in Hirschhorn am Neckarufer konnten die Frauen ihre Jacken noch gut gebrauchen. Dann eroberte die Sonne das Neckartal und so konnten bei strahlendem Sonnenschein die Ausflügler nach ihrer Ankunft in Mosbach von Ursula Geier und Margot Massoth in Empfang genommen werden. Die beiden führten die Gruppen durch die Stadt am Neckar mit ihrer 1000-jährigen Geschichte. Der Kiwwelschisser Brunnen, die Simultankirche am Marktplatz, Haus Kickelhain, einem der kleinsten, freistehenden Fachwerkhäusern Deutschlands, das Salzhaus um 1450 erbaut oder das Pfalzgrafenstift, Mosbach hat viele interessante Gebäude und Geschichten zu bieten. Am eindrucksvollsten war der Rundumblick vom Rathausturm, 34 m über der Stadt. Hier hoch oben über den Dächern wohnte bis 1909 der letzte Türmer Georg Andreas Großkinsky, seine Aufgabe war es die Stadt vor Gefahren zu warnen. Gemeinsam mit seiner Frau und den 13 Kinder wohnten sie in äußerst beengten Wohnverhältnissen wobei er in den beiden kleinen Räumen noch eine Schumacherwerkstatt betrieb. Nach dem Stadtrundgang wurde sich im lauschigen Biergarten des Mosbacher Brauhauses gestärkt. Die Deutsche Greifenwarte auf Burg Guttenberg war das nächste Ziel. In der Vorführung konnten verschiedene Geier, Adler und Uhus bei ihrem freien Flug bewundert werden, zum Teil streiften die Großgreifvögel bei der Demonstration ihrer Flugkünste die Köpfe der Zuschauer. Dazu gab es viel Wissenswertes über die Welt der Greife. Der Falklandkarakara Jack war der absolute Star der Show, weniger wegen seiner Flugkünste, sondern Jack hüpft von Rückenlehne zu Rückenlehne der Sitzbänke – da macht das Publikum sofort Platz und bildet die zuvor eingeübte „Rettungsgasse“. In der Besenwirtschaft Reblaus in Malsch gab es den gemeinsamen Abschluss des letzten Tagesausfluges unter der Regie von Erika Kappes. Nach 30 Jahren gibt sie die Durchführung ab und freut sich schon auf den nächsten Ausflug, bei dem sie sich „nur in den Bus setzen muss“. Uli Seck dankte für ihr Engagement und ihre vielseitigen Ideen und attraktiven Ziele, die sie in den vergangenen Jahren herausgesucht hatte, die Montagsfrauen quittierten dies mit einem kräftigen Applaus.

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