Porträt am 13.2. in „Landesschau“
Kandel im SWR Fernsehen

Kandel. Kandel ist eine Stadt in der Südpfalz, etwa 12 Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Rund 9.000 Menschen sind in der hübschen Kleinstadt zu Hause, deren Wahrzeichen die imposante Sankt Georgskirche ist. Kein Wunder: Der spätgotische Turm des Gotteshauses ragt immerhin 60 Meter in den Himmel.
Unterhalb der Kirche liegt der ehemalige Marktplatz mit der Marktstraße. Dort finden sich eine Schule und mehrere Gewerbebetriebe. In denen geht es während des Karnevals zuweilen recht närrisch zu - so zum Beispiel im Möbelhaus Bischoff. Die Inhaber des Möbelhauses sind Mitglieder der Bienwald-Karneval-Gesellschaft. Daher werden in ihren Räumen nicht nur die Karten für die sechs Prunksitzungen verkauft, sondern auch das Gefährt für das neue Prinzenpaar gebaut. Claudia Bischoff, die Chefin, schneidert darüber hinaus auch noch Dutzende Kostüme für die Narrenschar.
Ein paar Häuser weiter bei Haustechnik Butscher trifft sich ab und zu der Elferrat. Schließlich gibt es bei sechs Sitzungen mit rund 3.000 Besuchern viel zu klären und diskutieren, denn alles soll glatt laufen. Und dazu trägt auch die Bäckerei De Zille-Bäck bei. Die liefert nämlich das Gebäck für die Sitzungen - und da redet man dann von 500 Backwaren mehr pro Sitzung. Sabine Seither ist die Chefin des Ladens, eine Bäckermeisterin. Zur Tradition ist es seit Jahrzehnten geworden, dass die holde Narrenschar nach den Sitzungen frühmorgens in ihre Küche einfällt. Das Frühstück kommt dann direkt aus dem Ofen. In der Marktstraße kann es übrigens schon mal vorkommen, dass eine ägyptische Nilbarke über den Asphalt rollt. An Bord ist dann das Prinzenpaar, unterwegs zu einem dienstlichen Termin - Sachen gibt's! ps

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