Alexandra Seither als Schulleiterin der Grundschule Rheinzabern eingeführt
Türen öffnen

Alexandra Seither war es ein Bedürfnis, sich bei ihren Weggefährten zu bedanken.
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Rheinzabern. Am Freitag, 8. November, wurde Alexandra Seither von Marion Poh, Referentin für Schulaufsicht bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als Schulleiterin an der Grundschule Rheinzabern offiziell in ihr Amt eingeführt. Sie ist die Nachfolgerin von Marika Rossell, die zum Ende des Schuljahres 2018/2019 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Vor 102 Tagen, nämlich zum Schuljahresbeginn, habe Alexandra Seither ihre Tätigkeit als Schulleiterin bereits aufgenommen, berichteten die beiden Viertklässlerinnen Delaine Brendel und Emma Hamburger. Sie führten gekonnt und charmant durch das Programm. Musikalisch umrahmt wurde die Feier am Klavier von Kristina Tscheremnow, Klasse 3a und von Schulsozialarbeiter Harald Laudenbach an Keyboard und Gitarre. Als Gäste waren erschienen Landrat Dr. Fritz Brechtel, Bürgermeister Karl Dieter Wünstel, Ortsbürgermeister Gerhard Beil, Pfarrerin Elke Maicher, das Kollegium der Grundschule Rheinzabern, die Leitungen der anderen Schulen in der Verbandsgemeinde Jockgrim sowie Vertreter der Rheinzaberner Kindertagesstätten.

Nach dem Referendariat an der Grundschule Weingarten war Alexandra Seither sechs Jahre lang Lehrerin an der Grundschule Edesheim. Danach wechselte sie an die Grundschule „An der Römerstraße“ in Rheinzabern. Im Jahr 2017 wurde sie hier zusätzlich kommissarisch mit den Aufgaben der Konrektorin betraut. Aufgrund sinkender Schülerzahlen fiel diese Stelle im Jahr 2018 weg und sie arbeitete wieder ausschließlich als Lehrerin. Im Jahr 2019 bewarb sie sich um die Nachfolge von Marika Rossell. Sie bekam die Stelle als Schulleiterin aufgrund ihrer kompetenten, strukturierten und engagierten Arbeitsweise, bestätigte Marion Poh aus Sicht der ADD. Mit ihr habe die Grundschule Rheinzabern eine Schulleiterin, die mit Herz in die Schule kommt und die nach vorne schaut, um den Weitblick zu behalten. Auch Bürgermeister Karl Dieter Wünstel sieht die neue Schulleiterin als Glücksgriff für die Grundschule Rheinzabern. Die bisherige Zusammenarbeit mit ihr sei geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und der Bereitschaft, Kompromisse zu finden. Er wünschte ihr weiterhin Spaß und die notwendige Gelassenheit für ihr Amt. Die Verbandsgemeindeverwaltung sei zu jeder Zeit offen für die Belange der Schulen. Ortsbürgermeister Gerhard Beil freute sich besonders über ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft und den Vereinen.

Das Schulteam der Grundschule Rheinzabern hatte sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Gemäß dem Motto der Feier „Türen öffnen“ hatten sie hinter jeder Tür auf einem Bild individuelle Glückwünsche für ihre „Chefin“ formuliert. Zum Schluss wurde Alexandra Seither von Pfarrerin Elke Maicher gesegnet.

Alexandra Seither sieht es als Aufgabe in ihrer Funktion als Schulleitung, mit Bedacht Türen zu öffnen, um Motivation zu wecken, zu erhalten und pädagogisches Engagement zu Gunsten des Unterrichts für die Schüler zu nutzen. Strahlend gut aufgelegt war es ihr an diesem besonderen Tag ein Herzensbedürfnis, sich bei ihren Weggefährten zu bedanken:

Bei der ADD, die ihr mit Zuspruch und lösungsorientierten Vorschlägen begegnet ist. Bei Landrat Dr. Brechtel für seine Offenheit für die Belange des Landkreises. Bei Bürgermeister Karl Dieter Wünstel für seine Bereitschaft zu einem gemeinsamen Austausch und dafür, dass seitens der Verbandsgemeindeverwaltung gegebene Versprechen gehalten werden. Bei den Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung für ihre Hilfsbereitschaft. Bei den Schulleitungen der Verbandsgemeinde Jockgrim, weil sie hier ein sehr stimmiges gut miteinander agierendes Team vorgefunden hat. Bei Ortsbürgermeister Gerhard Beil für die positive Aufnahme und die motivierenden Worte. Beim kompletten Kollegium an der Grundschule Rheinzabern, weil sie hier von Anfang ein Gefühl der Akzeptanz und der Offenheit erfahren durfte. Bei Pfarrerin Elke Maicher und Pfarrer Marco Richtscheid für die gute Zusammenarbeit. Beim Schulelternbeirat der Schule für das unkomplizierte und engagierte Miteinander. Bei den Leitungen der beiden Kindertagesstätten für die Kooperation, um den Schülern einen vertrauensvollen Übergang zu ermöglichen. Bei ihrem Mann für sein Verständnis und besonderen Freunden für richtungsweisende Hinweise. Beim ehemaligen Konrektor Werner Schmalz für den Impuls für die Bewerbung zur Konrektorin. ps

Autor:

Jessica Bader aus Ludwigshafen

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