Überholt, gebremst, bedroht: Gefährliche Eskalation nach Unfall
- Nach einem Unfall eskalierte die Situation
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Rhein-Neckar-Kreis. Am Dienstag, 10. März, kam es am Nachmittag auf der L723 bei Rauenberg zu einem Verkehrsunfall, der gefährlich eskalierte. Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt, bedrohte ein bislang unbekannter Unfallverursacher einen 50-jährigen Mann und flüchtete anschließend von der Unfallstelle.
Der 50-Jährige fuhr gegen 17 Uhr mit seinem Mercedes-Transporter auf der L723 von Rauenberg in Richtung Wiesloch. Kurz nach der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg, an einer Fahrbahnverengung auf eine Spur, überholte ihn links ein Pritschenwagen. Der Mann musste stark bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Trotz der Vollbremsung stießen beide Fahrzeuge zusammen. Dabei beschädigte der Pritschenwagen den Außenspiegel des Transporters.
Der unbekannte Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten. Der 50-Jährige folgte ihm und gab mit der Lichthupe deutliche Zeichen zum Anhalten. Daraufhin bremste der Pritschenwagen erneut stark ab, sodass der Verfolger wieder heftig bremsen musste.
An der Abzweigung zur B3 stoppte der Unbekannte schließlich, stieg aus und lief mit einer Eisenstange in der Hand auf den Transporter zu. Er machte dabei eindeutige Schlagbewegungen in Richtung des Fahrzeugs. Der 50-Jährige fotografierte den Pritschenwagen und notierte sich das Kennzeichen. Anschließend brachte er sich in Sicherheit und fuhr davon.
Der Mann erstattete später Anzeige beim Polizeirevier Wiesloch. Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen Pritschenwagen mit Firmenaufschrift handeln. Der Fahrer war männlich.
Die weiteren Ermittlungen führt der Verkehrsdienst Heidelberg. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem Pritschenwagen und dessen Fahrer geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0621 174-4111 oder per E-Mail an mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de zu melden.
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Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |