Schwerer Motorradunfall auf B37: Verdacht auf illegales Rennen
- Schwerer Motorradunfall auf der B37 bei Heidelberg-Wieblingen: Ein 22-Jähriger wurde schwer verletzt, die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen. (Symbolfoto)
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Heidelberg. Am Samstag, 29. August, kam es kurz nach Mitternacht auf der B37 kurz vor der Abfahrt Heidelberg-Wieblingen zu einem schweren Motorradunfall, wie das Polizeipräsidium Mannheim berichtet.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhren zwei 22 Jahre alte Motorradfahrer auf der B37 von Heidelberg in Richtung Mannheim. Zeugen zufolge fielen beide über eine längere Strecke durch verkehrswidrige und rücksichtslose Fahrweise auf. Kurz vor der Abfahrt Heidelberg-Wieblingen sollen sie mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit eine Autofahrerin rechts überholt haben.
Danach verlor einer der beiden die Kontrolle über seine Honda, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Er erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der zweite Motorradfahrer hielt mit seiner Yamaha am Fahrbahnrand an.
Am Motorrad entstand ein Schaden von rund 7.000 Euro, an der Schutzplanke etwa 500 Euro. Der Verkehrsdienst Heidelberg ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen gegen beide Fahrer. Die Polizei beschlagnahmte ihre Führerscheine. Während der Unfallaufnahme waren ein Fahrstreifen und die Abfahrt nach Heidelberg-Wieblingen gesperrt; größere Verkehrsbeeinträchtigungen blieben aus.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |