Flugzeugabsturz in Viernheim: Ursache bleibt lange offen
- Das Flugzeug stürzte aus bislang ungeklärter Ursache ab.
- Foto: Rene Priebe/PR-Video/dpa
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Viernheim/Weinheim. Nach dem tödlichen Flugzeugabsturz am Rand eines Sommerfestes müssen Angehörige, Besucher und der Luftsportverein weiter auf Klarheit warten: Die offizielle Ursache für das Unglück bei Viernheim und Weinheim dürfte erst in Wochen oder Monaten feststehen.
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) wertet nach Polizeiangaben die technischen Daten aus. Geklärt werden soll, warum das Kleinflugzeug beim Landeanflug auf den Flugplatz im baden-württembergischen Weinheim abstürzte. Eine Sprecherin des betroffenen Luftsportvereins sagte, es werde „mehrere Wochen oder vielleicht sogar Monate" dauern, bis ein Ergebnis vorliege.
Zwischenbericht nach zwei bis drei Monaten möglich
Nach dem üblichen BFU-Verfahren ist laut Bundesstelle nach etwa zwei bis drei Monaten mit einem Zwischenbericht zu rechnen. Darin werden erste Untersuchungen zusammengefasst. Ein Abschlussbericht zur Unfallursache dauert in Normalfällen rund ein Jahr.
Zwei Tote und zwei Schwerstverletzte
Bei dem Absturz am 6. September am Rand des Sommerfestes des Luftsportvereins Weinheim kamen zwei Männer ums Leben. Nach Angaben der Polizei starben der mutmaßliche Pilot im Alter von 67 Jahren und ein 76 Jahre alter Passagier. Eine 40 Jahre alte Frau und ein dreijähriges Kind kamen mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus.
Das Kleinflugzeug stürzte laut Polizei aus bislang ungeklärter Ursache im Anflug auf den Flugplatz Weinheim ab, auf dem das Fest stattfand. Dort waren auch mehrere Kunstflüge angekündigt. Der Verein schaltete seine Internetseite wenig später ab.
Viernheim in Südhessen und Weinheim in Baden-Württemberg liegen direkt an der Landesgrenze und nur wenige Kilometer voneinander entfernt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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