Festival-Einsatz in Hockenheim: Rettungsdienst im Dauereinsatz
- Der Rettungsdienst versorgte während des Festivals fast 900 Personen medizinisch. 33 Menschen kamen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser
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Hockenheim. Am Freitag, 4. September, und Samstag, 5. September, war das Polizeipräsidium Mannheim mit zahlreichen Einsatzkräften beim Glücksgefühle-Festival auf dem Hockenheimring im Einsatz.
Bei gutem Wetter kamen erneut viele Besucherinnen und Besucher auf das Festivalgelände. Bis zum Ende der Veranstaltung gab es nach derzeitigem Stand keine besonderen Vorkommnisse, wie das Polizeipräsidium Mannheim berichtet. Vereinzelt nahm die Polizei veranstaltungstypische Delikte auf. Dazu zählen acht Körperverletzungen, ein Diebstahl, eine Sachbeschädigung und ein Fall sexueller Belästigung. Außerdem wurden vier Verstöße gegen das Luftfahrtgesetz bekannt.
Zu allen Delikten sind die Tatverdächtigen bekannt. Die Polizei nahm die Fälle im Rahmen der üblichen Maßnahmen auf und bearbeitete sie. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen von der Veranstaltung ausgeschlossen.
Auch bei der An- und Abreise blieb die Lage ruhig. Im Umfeld des Hockenheimrings kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen. Abgestimmte Verkehrslenkungsmaßnahmen regelten die Verkehrsflüsse und verhinderten größere Störungen.
An beiden Tagen war auch das Hauptzollamt Karlsruhe mit jeweils rund 50 Beamtinnen und Beamten im Einsatz. Der Zoll kontrollierte zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung. Der Rettungsdienst versorgte während des Festivals fast 900 Personen medizinisch. 33 Menschen kamen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser.
Das Polizeipräsidium Mannheim zieht insgesamt eine positive Bilanz. Das Festivalwochenende verlief friedlich. Die Stimmung der Besucherinnen und Besucher war ausgelassen und äußerst friedlich. Sie verhielten sich kooperativ und nahmen Hinweise sowie Maßnahmen der Polizei an.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |