Baucontainer und Gartenhütte in Brand gesteckt – Jugendliche flüchten vom Tatort
- Brandstiftung durch Jugendliche kann nicht ausgeschlossen werden
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Rhein-Neckar-Kreis. Am Samstag, 14. März, rückten Feuerwehr und Polizei im Rhein-Neckar-Kreis gleich zweimal wegen Bränden aus. In Leimen und Sandhausen gehen die Ermittler derzeit von Brandstiftung aus.
Zunächst geriet am Samstag gegen 17.30 Uhr ein Baucontainer nahe des Umspannwerks an der L598 bei Sandhausen in Brand. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Container bereits in Flammen. Eine Zeugin beobachtete kurz nach dem Ausbruch des Feuers zwei Jugendliche, die vom Brandort davonrannten. Die Freiwillige Feuerwehr Sandhausen löschte den Brand schnell, der Container brannte jedoch vollständig aus.
Nur wenige Minuten später, gegen 17.45 Uhr, kam es in Leimen zu einem weiteren Feuer. Zwischen der Rohrbacher Straße und der L600 brannte eine Gartenhütte vollständig nieder. Auch hier sah ein Zeuge zwei Jugendliche, die unmittelbar nach dem Brandausbruch von der Einsatzstelle flüchteten. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg.
Die Höhe des entstandenen Schadens ist in beiden Fällen noch unklar. Da die Ermittler von vorsätzlichem Handeln ausgehen, hat die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg die weiteren Untersuchungen übernommen, wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt.
Zeugen, die Hinweise zu den flüchtenden Jugendlichen geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0621 174-4444 oder per E-Mail an mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de zu melden.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |