„Eine Schulbank für Magombani“
Spendenaktion
- An der Schule in Magombani (Kenia) sollen zwei neue Schulsäle gebaut werden. Die Hauensteiner „Aktion Afrika“ will die Schulmöbel finanzieren und ruft deshalb zur Spendenaktion „Eine Schulbank für Magombani“ auf.
- Foto: Aktion Afrika
- hochgeladen von Jürgen Bender
Hauenstein. Am vergangenen Montag wurde weltweit der „Tag des afrikanischen Kindes“ begangen, der die Aufmerksamkeit auf das Schicksal der Kinder in Afrika und dort besonders auf die Bildung lenken soll.
Auch der Hauensteiner Verein „Aktion Afrika“ nimmt den Tag zum Anlass, um mit finanziellen Beiträgen die Situation afrikanischer Kinder zu verbessern - unter anderem mit der Spendenkampagne „Eine Schulbank für Magombani“.
„Bildung ist die mächtigste Waffe, die die Welt verändern kann“, hat Nelson Mandela formuliert. „Neben der Nahrungsmittelhilfe und der Unterstützung medizinischer Einrichtungen war gerade die Förderung von Bildungseinrichtungen und –initiativen von allem Anfang an ein Schwerpunkt unserer Arbeit,“, sagt der Vereinsvorsitzende Alfred Busch. So habe man Schulbauprojekte gefördert, ermögliche im Projekt MOI jungen Menschen in Uganda eine berufliche Ausbildung und finanziere mit Stipendien zahlreichen Kindern in Kenia und Tansania die Schulausbildung - wie unlängst zehn Kindern aus dem Projekt von Sister Salome, deren Schulbesuch die Hauensteiner in diesem Jahr mit insgesamt 5.000 Euro ermöglichen.
Ein besonderes Augenmerk richtet der Verein auch auf die schulische Infrastruktur. Jüngstes Beispiel: die Schule in Magombani unweit von Mombasa. „Die Schule für 600 Schüler ist in einem extrem schlechten Zustand“, schildert Carl-August Seibel, der zusammen mit seiner Ehefrau Beate das Projekt betreut, die Situation. Noch in diesem Jahr sollen zwei neue Säle angebaut und mit Möbeln ausgestattet werden.
Dafür liegt ein Kostenvoranschlag in Höhe von 33.000 Euro vor. Ein Förderantrag über 5.000 Euro beim „Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk RLP“ (ELAN) ist bereits genehmigt, der Rotary Club Landau wird sich maßgeblich an der Finanzierung beteiligen. „Wir wollen diese beiden Säle mit Möbeln ausstatten“, berichten die Verantwortlichen der Aktion Afrika. Dazu seien etwa 5.000 Euro notwendig. Beispiel: Eine Schulbank für zwei Schüler ist vor Ort mit 50 Euro zu finanzieren: „Wir rufen deshalb zu Spenden unter dem Motto ,Eine Schulbank für Magombani„ auf und hoffen auf rege Unterstützung“, sagen die Verantwortlichen: „Mit einer Spende von 25 Euro lässt sich ein Arbeitsplatz in der Schule finanzieren…“
Gleiches gilt auch für die im Aufbau befindliche Schule im „Tengeru“-Projekt von Father Anselm Tarimo in Tansania und für die St. Mary School, die Sister Salome bei Kitale aufbaut. Damit dort der Unterricht im zweiten Halbjahr dieses Jahres sichergestellt ist, hat die „Aktion Afrika“ jetzt 3.000 Euro überwiesen: Damit sind, wie Salome bestätigt, die laufenden Kosten für das Personal der Schule sowie das Essen in der Schule bis zum Jahresende gesichert.
„Dass unser finanzielles Engagement so möglich ist, das verdanken wir vielen Spendern“, sagt Jutta Seibel, die stellvertretende Vorsitzende, und betont „besonders dankbar die unglaubliche Spende der Kinder der Dahner Grundschule“, die bei ihrem Spendenlauf über 4.200 Euro für die Aktion Afrika erlösten.
Info: www.aktion-afrika.de
Spendenkonto: Volksbank SÜW - Wasgau,
IBAN DE86 5489 1300 0071 8473 06
Autor:Jürgen Bender aus Annweiler |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.