Neubaugebiet Brühl
Gemeinderat beschließt Ausbaustandards für Neubaugebiet

Hambrücken (jk) Einstimmig beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die vorgeschlagenen Ausbaustandards für die Straßen, Wege und Plätze für das geplante Neubaugebiet Brühl. Dipl.-Ing. Gerold Ebert vom Büro BIT Ingenieure informierte den Gemeinderat über die geplanten Maßnahmen.
Das geplante Neubaugebiet liegt am nordöstlichen Ortsrand von Hambrücken an der L 556. Die Gesamtfläche beträgt ca. 8,37 Hektar. Erschlossen werden 119 Grundstücke mit einer Baulandfläche von 5,39 Hektar. Das Neubaugebiet soll mit einer Schmutz- und Regenwasserkanalisation für die Straßenentwässerung im Trennsystem versorgt werden. Des Weiteren werden die Wasserversorgung durch den Zweckverband Wasserversorgung Lußhardt, Kabelleerrohre für Glasfaserleitungen, Strom und Straßenbe-leuchtung vollständig eingeplant. Die vorhandene Keitländerstraße wird in das geplante Neubaugebiet verlängert. Die Schmutzwasserkanalisation des Baugebietes wird in den bestehenden Hauptsammler, den Stauraumkanal „Keitländer-Bastwald“, welcher dort zu Beginn der 2000er Jahre verlegt worden ist, angeschlossen. Das auf den privaten Bauplätzen anfallende Regenwasser ist auf dem eigenen Grundstück zu versickern, informierte Ebert weiter. Das auf den öffentlichen Verkehrsflächen anfallende Regenwasser wird zur öffentlichen Grünfläche im Zentrum des geplanten Neu-baugebiets geleitet und dort ebenfalls versickert. Das Gelände wird so modelliert, dass ein natürliches Gefälle zum geplanten Grünstreifen in der Baugebietsmitte entsteht.
Die öffentlichen Verkehrsflächen im Baugebiet sollen hauptsächlich als Mischflächen für den motorisierten Individualverkehr und Radfahrer sowie Fußgänger ausgeführt werden. Ausschließlich entlang der in Nord-Süd-Richtung verlau-fenden „Hauptstraße“ des Neubaugebietes ist ein Gehweg geplant.
Als Zufahrt zum Baugebiet ist an der L 556 am nördlichen Ortseingang die Errichtung eines Kreisverkehrsplatzes geplant. Des Weiteren soll die Hauptzufahrt von dort aus ins Baugebiet erfolgen.
Dies ermöglicht in kommenden Jahren auch die Anlage einer Umgehungsstraße vom dortigen Kreisverkehr in Richtung der K 3525 (verlän-gerte Weiherer Straße). Aus Lärmschutzgründen ist für die Anwohner parallel zur geplanten Umgehungsstraße ein Lärmschutzwall auf der gesamten Länge angedacht. Des Weiteren ging Ebert in seinen Ausführungen noch auf die geplante Ausführung der Verkehrsflächen in Asphalt sowie in Pflastersteinen ein. Eine 3D-Visualisierung des Baugebietes rundete die Ausführungen ab. Bestandteil der Informationen war auch der Sachstand des laufenden Bebauungsplanverfahrens, zum naturschutzfachlichen Ausgleich sowie zum weiteren zeitlichen Ablauf. So ist nach Ausschreibung der Bauleistungen voraussichtlich im März 2019 mit der Vergabe zu rechnen. Baubeginn soll dann im Frühjahr/Sommer 2019 sein, so dass die Er-schließungsanlagen und damit das Neubaugebiet zum Sommer 2020 fertiggestellt werden soll.

Autor:

Jochen Köhler aus Hambrücken

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