Steine, die Freude in den Alltag bringen
PfalzStones in der Region aktiv – Mitmachen erlaubt

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PfalzStones - Steine aus der Region

Frankenthal/Grünstadt/Ludwigshafen. Hin und wieder entdeckt man sie: bemalte Steine, die „einfach so“ herumliegen. Doch was soll das? Wir sprachen mit Tanja Ruhl, Initiatorin der Gruppe #PfalzStones. Diese Idee, Steine zu bemalen kommt eigentlich aus dem Norden. Dort heißen die Steine „Küstensteine“.„Ich hatte das im Internet gesehen und kenne jemanden aus der Gruppe #philistones. Da kam mir die Idee die Gruppe #PfalzStones zu gründen“, berichtet Tanja Ruhl. Gemeinsam mit ihrem vierjährigen Sohn haben sie Steine bemalt und ausgelegt. „Wir wollten einfach demjenigen, der einen Stein findet, ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und bisher hat das auch immer geklappt. Mein Sohn hat mal einer Frau vor der Erkenbertruine einen Stein einfach geschenkt, sie war so glücklich, da sind sogar Tränen geflossen. Es tut gut, einfach etwas „Schönes“ zu tun ohne Hintergedanken“, berichtet sie weiter. Dieses „Steine verstecken – Steine finden“ war bis im Sommer 2019 in Ludwigshafen, Frankenthal und Umgebung weniger bekannt. Mittlerweile erfreuen sich immer mehr Menschen an diesem Hobby. Die Gruppe #PfalzStones ist noch klein, rund 500 Steine wurden von Freunden aus Bobenheim-Roxheim, Worms, Grünstadt, Ludwigshafen aber auch Lambsheim bemalt und gepostet. Tanja Ruhl und ihr Sohn haben rund 150 Steine bisher gemalt. „Viele malen privat zu Hause. Eine Bekannte hat im Seniorenheim mit den Heimbewohnern gemalt und im Anschluss die Steine versteckt. Wir haben bei der Kindertagesstätte in Kleinniedesheim Steine verschenkt und ausgelegt“, berichtet Tanja Ruhl.
Und was soll der Finder mit den Steinen? „Nun ja, wir wollen einfach ein Stück Freude und Glück in den Alltag mit den Steinen bringen. Es sieht doch schön aus und gleichzeitig freut man sich ja, wenn man etwas entdeckt hat“, erzählt Tanja Ruhl. Manche Steine wurden von den Findern aufgehoben und als Glücksbringer weitergenutzt. Andere sind „umgezogen“ beispielsweise bis nach Hamburg oder nach Thüringen. „Schön wäre es, wenn der Finder einfach uns über Facebook eine Rückmeldung gibt. Dann wissen wir, dass er gefunden wurde und freuen uns ebenfalls. Der Stein kann dann gerne wieder neu versteckt werden oder eben als Glücksbringer auf große Reise gehen“, so Tanja Ruhl.
Mitmachen kann dabei jeder, ein paar Dinge sollte man aber beachten. Die Steine sollten nicht auf die Straße gelegt werden, sondern immer da, wo Menschen zu Fuß hinkommen ohne durch den Straßenverkehr gefährdet zu werden. „Wer einen Stein in einem Restaurant oder in einem Geschäft ablegt, der sollte auch unbedingt mit dem Chef reden“, informiert Tanja Ruhl weiter. Wer selbst Steine beitragen möchte, der sollte mit Acrylfarben arbeiten und im Anschluss mit Klarlack den Stein wetterfest machen. Umweltschonende Farben sind natürlich noch besser. „Aber vor allem keine Steinchen noch drauf kleben oder ähnliches, das ist umweltschädlich“. Wer einen Stein „aussetzt“, der sollte entweder auf die Vorder- oder Rückseite „#PfalzStones“ schreiben, damit man im Internet den Stein zuordnen und in die richtige Gruppe posten kann. Weitere Informationen hierzu gibt es auf der Facebook-Seite der Gruppe. Mitmachen ist dabei explizit erwünscht und wenn es nur als Finder ist! gib

Das Wochenblatt macht mit!

Das Wochenblatt hat mittlerweile ebenfalls Steine bemalt. Sie sind in Ludwigshafen, Frankenthal, Grünstadt und in der Region versteckt und mit #woblarocks gekennzeichnet.
Wer einen Stein findet, der kann diesen auf Facebook bei den #PfalzStones als auch bei den Wochenblättern gerne hochladen. Wer in diesem Artikel ein Foto über gefundene Steine oder selbst gemalte Steine einstellt, der kann an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Autor:

Gisela Böhmer aus Frankenthal

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