Stadttaubenhilfe Frankenthal e. V.
Ein neuer Stern am Tierschutzhimmel
- Ludwigshafen
Typisches Taubenfütterbild
Eine Frau, die am Rathauscenter Rast macht, angebettelt wird und dann von ihrem Brot abgibt. - Foto: Maiken Liefeith
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- Ludwigshafen
Typisches Taubenfütterbild
Eine Frau, die am Rathauscenter Rast macht, angebettelt wird und dann von ihrem Brot abgibt. - Foto: Maiken Liefeith
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Wer kennt sie nicht, die Tauben, die über dem Rathausplatz ihre Runden drehen einzeln und in Formation.
Lieb als einzelne Tiere, liebevoll als Eltern, sehr ärgerlich durch ihre Hinterlassenschaften und erbarmungswürdig in ihrer Verletzlichkeit.
Auch in Frankenthal kommt es zu Konflikten wegen Kot, aber auch durch Angriffe auf Tauben durch Hunde, Menschen und indirekt durch das Verheddern von Tauben mit ihren Füßen in Schnüren, sowie Verletzungen durch Scherben, Flüssigkeiten, usw. worin sich dann Pilz und Infektionen ausbreiten. Der sogannte Schnürfuß ist ja vielen schon ein Begriff.
- Taubennest am Berliner Platz in Ludwigshafen
- Foto: Maiken Liefeith
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Nun ist ja füttern keine Lösung, zumal der Bedarf an artgerechter Nahrung teuer wäre und Brot nicht dazu gehört.
Aus Not fressen Stadttauben fast alles, aber nur aus Not.
Im Gegensatz zu Ringeltauben wurde ihnen abgezüchtet, eine Brutsaison einzuhalten, so dass sie fast ständig legen können.
Nachschub gibt es auch an Ihnen, da immer weiter gezüchtet wird und freigelassen.
Ich mag Stadttauben auch, photographiere sie und wollte einmal einen Kalender herausbringen mit Taubenbildern.
- Willkommen in Ludwigshafen - eines meiner Taubenbilder
- Foto: Maiken Liefeith
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Das Füttern (auch artgerecht) überlasse ich seit jeher denen, die kein Problem damit haben, sich strafbar zu machen, sei es aus Liebe zum Tier, sei es aus Unkenntnis.
- Ludwigshafen
Typisches Taubenfütterbild
Eine Frau, die am Rathauscenter Rast macht, angebettelt wird und dann von ihrem Brot abgibt. - Foto: Maiken Liefeith
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Am Freitag freute ich mich aber, das es nun einen neuen Verein in Frankenthal gibt, die ehrenamtliche Stadttaubenhilfe Frankenthal e.V., einen Ableger der Wildvogelhilfe e. V..
Die Wildvogelhilfe e.V. ist wie die Stadttaubenhilfe Frankenthal e. V. als Gruppe auf Facebook präsent. Früher hatte sie eine eigene Homepage. Sie war und ist erfahrene Beratung, Anlaufstelle und oft einzige Rettung für Menschen mit Wildvogelnotfällen.
Nun kann man über ein Hilfetelefon in Frankenthal anfragen, wenn man einen verletzten Vogel gefunden hat, eine Taube mit Schnürfuß, eine angegriffene Taube, einen Jungvogel ohne Eltern, ein krankes Tier.
Unter der Telefonnummer 0177 1871931 kann man Hilfe erreichen.
Es kommt dann jemand und kümmert sich.
Nächstes Jahr soll dann ein Taubenschlag hinzukommen, wo man dann auch Tauben betreuen und Eier tauschen kann - eben damit die Population verlässlich wieder abnimmt.
Das wird gebraucht. Denn auch Stadttauben können ein Teil eines freundlichen und menschenwürdigen Stadtbildes werden, wenn sie Räume zu einem tierwürdigen Leben finden.
- Stadttauben am Bahnhof Ludwigshafen
- Foto: Maiken Liefeith
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Bei uns auf dem Wochenmarkt in Frankenthal kommen sie auch hinter die Stände in der Hoffnung auf Körner. Mehr als sie lieb wieder wegschicken, können und dürfen wir aber auch nicht.
Was mich persönlich sehr ärgerte trotz der Freude über die neuen Helfer:
Die Aussage der einen Frau, daß all die bösen Kinder die Tauben in Frankenthal verscheuchen würden, so daß sie sie nicht mit dem Kescher bekommen würden.
Wobei die Kinder das oft nicht böse meinen, dafür aber manchmal ihre Eltern. Mir halfen einmal mehrere Kindergartenkinder eine schwerverletzte Taube (Hundeopfer) in einem Hausflur zu sichern, indem sie eine Kette bildeten. Kinder sind fast immer unschuldig.
Ihre Cheffin meinte sogar, Leute, die vorher mit einem Kescher versucht hätten, Tauben zu fangen, hätten sie scheu gemacht. Ihre Fachkräfte hätten sonst so viel mehr Erfolg gehabt.
Bei aller Liebe: Mit dem Kescher umgehen, muss man üben. Ich selber kaufte mir einen eben zu dem Zweck, um helfen zu können.
Fakt ist, daß ich den gerade 3 mal geholt habe, um zu helfen, denn normal laufe ich nicht mit Kescher zum Einkaufen.
Jetzt bekam ich es gleich doppelt als angebliche Taubenfütterin mit Brot und als Taubenverschreckerin mit Kescher - eigentlich nur weil ich hatte behilflich sein wollte.
Mit dem Kescher umgehen, ist nicht einfach. Das braucht Übung. Ich selber müsste auch noch einiges lernen.
Wichtiger scheint mir aber, daß es nunmehr engagierte junge Leute gibt, denen ich viel Glück und Erfolg wünsche.
Die Telefonnummer der Hilfe ist:
0177 1871931
Taubenfüttern an sich aber ist und bleibt vollständig verboten, auch in Frankenthal.
Hier endet mein Artikel. Was darunter steht ist Werbung.
Autor:Maiken Liefeith aus Frankenthal |
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