Polizei stellt die Kriminalitätsstatistik und das Unfalllagebild 2017 vor
Forst ist sicher

Symbolbild Polizei

Forst. „Forst ist sicher“, das war eine der Kernaussagen von Polizeioberrat Wolfgang Ams, dem Leiter des Bruchsaler Polizeireviers, und Polizeihauptkommissar Holger Heckmann, Postenführer Karlsdorf-Neuthard, bei der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik mit Unfalllagebild 2017. Von 291 Straftaten wurden 2017 165 aufgeklärt, dies entspricht einer Aufklärungsquote von 57 Prozent. Im Vergleich zu 2016 hat die Polizei die Aufklärungsquote um zehn Prozent gesteigert, was fraktionsübergreifend im Rat gelobt wurde. Mit 36 Delikten je 1.000 Einwohner liegt Forst deutlich unter den Vergleichszahlen des Landes (53) oder des Kreises (51).

Prävention

Bei den bilanzierten Straftaten liegen die Diebstähle an erster Stelle, gefolgt von Vermögens- und Fälschungsdelikten. Ein großes Lob galt der guten Jugendarbeit in der Gemeinde, was das geringe Kriminalitätsaufkommen im Kinder- und Jugendbereich belegt. Wie die beiden Polizeivertreter informierten, ist erkennbar, dass im Kfz-Bereich die Bandendiebstähle stark zurückgegangen sind. Im zurückliegenden Jahr gab es 15 registrierte Wohnungseinbrüche, wobei sieben schon beim Versuch scheiterten. Die positiven Ergebnisse sind auf eine erhöhte Sensibilisierung der Bevölkerung zurückzuführen, ebenso zeigte die Polizei erhöhte Präsenz vor Ort und führte verschiedene Aktionen durch.

Jeder Einbruch ist ein Einbruch zu viel. Dennoch ist erfreulich, dass im Jahr 2018 erst ein vollendeter Wohnungseinbruch registriert wurde. Hausbesitzer haben in den letzten Jahren aufgerüstet und ihre Immobilien besser gesichert, was letztendlich auch einen besseren Schutz gegenüber Einbrechern darstellt. Im zurückliegenden Jahr wurden im Polizeirevier Bruchsal 99 Präsenzstreifen Wohnungseinbruch durchgeführt, davon 24 vom Polizeiposten Karlsdorf-Neuthard, der auch für Forst zuständig ist.

Eine sichere Gemeinde

Mehrere Kontrollaktionen Wohnungseinbruch auch mit Kräften der Bereitschaftspolizei mit Schwerpunkt „Hardlach“ haben Wirkung gezeigt. Darüber hinaus fanden zwei Jugendschutzkontrollen statt. Das Polizeirevier Bruchsal hatte 2017 1.329 Einsatzanlässe und hierbei 9.267 Einsatzstunden erbracht. Im Gewerbegebiet wurde in einem großen Betrieb dreimal eingebrochen. Erfreulich ist, dass die Täter ermittelt und festgenommen werden konnten.
Positiv ist auch die Unfallentwicklung. Mit 27 festgestellten Unfällen mit Personenschäden ist ein Rückgang von über zwölf Prozent eingetreten. In Forst domminierten 2017 nur Kleinstunfälle. Es gibt laut den beiden Polizeivertretern keine Unfallschwerpunkte.
„Forst ist eine sichere Gemeinde“, so die Feststellung der Polizei.

Fraktionsübergreifend dankten das Ratsgremium und Bürgermeister Bernd Killinger den Ordnungshütern für die gute Zusammenarbeit und das große Engagement. hc

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