ULi-Sprechstunde vor Ort
Erste Zwischenbilanz von ULi-Hausbesuchen an vier Tagen

Hausbesuche von ULi zeigen, dass die Sorgen und Nöte der Menschen nicht sachgerecht vom Rathaus gelöst werden
ULi Ettlingen hat für die Menschen jeden Freitag von 14 bis 15 Uhr ein "offenes Ohr" für deren Anliegen und Anregungen sowie Ihre Fragen und Ihre Kritik. Dies erfolgte in den letzten vier Wochen durch Hausbesuche von ULi-Akteuren in den Stadtteilen Oberweier, Schluttenbach, Spessart und auch in Neuwiesenreben. Thomas Fedrow stellt hierzu fest: „Fast allen Gesprächen war gemeinsam, dass starker Beratungsbedarf der Bürgerinnen und Bürger besteht und oft auch die Anliegen vom Rathaus nicht oder nur sehr spät aufgegriffen wurden.“

Konkrete Anliegen
So wurde ULi von einer Familie mit zwei Kindern bei Kaffee und Kuchen nach Spessart eingeladen. Anliegen war ein baurechtliches Problem, denn die Stadt hatte einen Ausbau zur Schaffung von mehr Wohnraum untersagt und die Familie wohnt nun weiter sehr beengt.
Ebenso gibt es ein echtes Ärgernis in Spessart und ULi musste sich mehrfach den Vorwurf „Vetternwirtschaft“ in Bezug auf das Wirken des örtlichen Rathauses anhören, denn es ging um unerklärliche Starrheit zur Sicherstellung eines Parkverbotes, damit die Anwohner ihr Auto vom Gründstück ohne Schäden fahren können und um erhebliche Geruchsbelästigung durch fehlende Küchenablufttechnik.

Bürgerbeteiligung gestoppt?
In Oberweier war Thema, dass der Bürgerbeteiligungsprozess des Ortsvorstehers in „Stocken geraten sei“, denn gute Anregungen eines Herrn wurden nicht beantwortet und er erhalte seit Jahren keine Einladungen mehr. Im gleichen Ort beklagte telefonisch ein freiberuflich arbeitender Ingenieur, dass die Internetstärke äußerst schlecht sei und er nun nach Karlsruhe ziehe, damit er Beruf und Arbeit in seiner Wohnung verbinden kann. Zufrieden äußerte sich eine Mutter über guten Plätze der Tagespflege in Neuwiesenreben. Bei einem kurzen Gespräch vor dem Hofladen Hasenhündl am Berliner Platz wurde beklagt, dass die Grünanlagen im Quartier seit Jahren von der Stadt vernachlässigt seien. Mehr noch verwunderte den Herrn, dass seine Beschwerden über Hundekot von der Stadt ignoriert werden. Ferner wurde am Berliner Platz gelobt, dass es jetzt einen Bürgertreff geben soll, aber der Bedarf und Wunsch der Anwohner sei eher ein Imbiss- oder Restaurantbetrieb. ULi bekam auch die Anregung, dass eine Postagentur dort sehr vermisst wird.

Unnötiger Verkehrslärm durch Raser
Sehr verärgert war ein Herr, der Tempo 60 km/h entlang der Karlsruher Straße ab dem Bereich Schröder-Kreisel bis ca. 100 m vor der ARAL-Tankstelle vorschlug. ULi hatte diese Verbesserung des Lärmschutzes, da dort heute 100 km/h gefahren werden darf, beim Gemeinderat und Rathaus anlässlich der Haushaltsberatungen vor 3 Monaten beantragt. Diese Geschwindigkeitsreduzierung wäre ein wahrer Beitrag zum Lärm- und Immissionsschutz für das Wohngebiet Neuwiesenreben. Leider erhielt weder der Herr noch ULi jemals eine fundierte Begründung für die Absage in der Sache: Es gab ein „einfaches Nein“ und die Verärgerung und das Unverständnis über „die da oben“ erhielt weitere Nahrung. In Neuwiesenreben gab es dann noch Verwunderung, dass der Elektrobus nach wenigen Tagen nicht mehr zu sehen war. Eine Dame: „Erinnern Sie sich, da war doch mit allen Stadt-Oberen und Gemeinderat ein tolles Foto samt dem Elektrobus in der Zeitung, geblieben ist außer dem Fotos nichts!“

ULi steht bereit
ULi freut sich weiterhin über Ihren Anruf unter 0170/5610891 zur Mitteilung, ob wir bei Ihnen vor Ort – Zuhause - die Anliegen besprechen können. Teilen Sie uns vorab bitte, mit um was es geht, damit wir uns vorbereiten können.

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