Quellen im Pfälzerwald: Ehrenamtliche helfen bei Kartierung
- Wer im Pfälzerwald unterwegs ist, stößt oft auf kleine Quellbereiche. Bei einem Projekt werden Daten gesammelt, um diese Lebensräume besser zu schützen.
- Foto: Biosphärenreservat/Holger Schindler
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Pfälzerwald. Rund 2000 Quellen gibt es im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Jetzt sucht das Biosphärenreservat ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die den Zustand dieser Quellstandorte erfassen. Wer mitmachen will, kann mit einer Fortbildung starten.
Quellen sind Lebensraum für seltene Moose, Insekten und Amphibien. Gleichzeitig sind sie wichtig für den Wasserhaushalt. Sie speisen Bäche und Flüsse und stabilisieren den Grundwasserspiegel. Intakte Quellen wirken laut Biosphärenreservat wie natürliche Speicher. Sie geben Wasser langsam ab und lindern Trockenzeiten.
Kostenlose Fortbildung in Lambrecht: so läuft der Einstieg
Interessierte erhalten alle wichtigen Informationen in einer kostenlosen Fortbildung am Freitag, 21. August von 13.40 bis 19.30 Uhr in der Biosphärenakademie in Lambrecht. Die Fortbildung besteht aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil in der freien Natur. Die Freiwilligen lernen, wie sie Quellen finden, beschreiben und dokumentieren.
Die Arbeit kann laut Biosphärenreservat direkt nach der Weiterbildung beginnen. Wie viele Einsätze jemand übernimmt, entscheiden die Freiwilligen selbst. Das Biosphären-Team nutzt die erhobenen Daten, um Renaturierungs- und Revitalisierungsmaßnahmen zu planen und die Lebensräume zu erhalten.
Insgesamt plant das Biosphärenreservat vier Fortbildungen an verschiedenen Standorten im Biosphärenreservat. Für die Quellenkartierung reicht eine einmalige Teilnahme.
Anmeldungen und Fragen nimmt das Biosphärenreservat per E-Mail entgegen: s.koengeter@pfaelzerwald.bv-pfalz.de. Weitere Informationen gibt es online unter pfaelzerwald.de/projekte/quellenkartierung. Die Maßnahme wird vom Land Rheinland-Pfalz gefördert. [red]
Autor:Thorsten Kornmann aus Karlsruhe |