Kostenloses Beratungsangebot in Dahn
Pflegestützpunkt

Die beiden Pflegeberaterinnen Eleonore Merk und Elke Weyandt.   | Foto: Kreisverwaltung
  • Die beiden Pflegeberaterinnen Eleonore Merk und Elke Weyandt.
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Dahn/Südwestpfalz. Im Pflegestützpunkt Dahn herrscht seit einem Jahr wieder reger Betrieb. Die beiden Pflegeberaterinnen Eleonore Merk und Elke Weyandt beraten zu allen Fragen rund um das Thema Alter und Pflege.
Nachdem der Pflegestützpunkt in Dahn lange unterbesetzt war, übernahm die Kreisverwaltung Pirmasens zum 1. April 2018 eine volle Stelle in ihre Trägerschaft. Zuständig ist der Pflegestützpunkt für die Verbandsgemeinden Dahn, Hauenstein und Pirmasens Land.
Das kostenlose Beratungsangebot des Pflegestützpunktes richtet sich an alle gesetzlich Kranken- und Pflegeversicherten. Eine bedarfsgerechte Versorgung der pflegebedürftigen Menschen sicherzustellen und die oft stark eingebundenen Angehörigen zu entlasten sind wichtige Ziele ihrer Arbeit.
In einer immer älter werdenden Gesellschaft, in der nur noch selten mehrere Generationen unter einem Dach leben, bedarf es zunehmend der Unterstützung von Außen.
Beim Erheben der individuellen Bedarfslage berücksichtigen die Pflegeberaterinnen, was der Familie möglich ist.
Zusammen mit Betroffenen und Angehörigen erstellen sie einen Versorgungsplan. Sie unterstützen und vermitteln beispielsweise einzelne Hilfsdienste wie einen ambulanten Pflegedienst, Hausnotruf oder Essen auf Rädern. Dabei koordinieren sie die verschiedenen Dienste und verknüpfen sie zu einem individuell tragfähigen Versorgungsnetz.
Zudem besprechen sie wichtige Fragen wie die jeweiligen Hilfen finanziert werden können: „Unter welchen Voraussetzungen bekomme ich überhaupt einen Pflegegrad? Welche Leistungsmöglichkeiten sind mit einem Pflegegrad verbunden? Mit welcher Unterstützung kann ich meinen Wohnbereich barrierefrei umgestalten? Welche Hilfsmittel stehen mir zu?“
Die Pflegeberaterinnen arbeiten dabei eng mit den Akteuren im Gesundheitswesen wie Hausärzten, Krankenhäusern, stationären und ambulanten Versorgungseinrichtungen, Hospizdiensten u. a. zusammen.
Neben ihrer eigentlichen Beratungstätigkeit unterstützen und fördern sie ehrenamtliches Engagement und Selbsthilfegruppen.
Beispielsweise nehmen sie an dem regelmäßig stattfindenden Stammtisch für pflegende Angehörige von Demenzkranken in der Tagesstätte des Pfalzklinikums in Dahn teil und setzen sich für den Ausbau und die Vernetzung von ehrenamtlichen Angeboten für ältere Menschen in der Region ein.
Immer wieder stellen die Pflegeberaterinnen fest, dass viele ältere Menschen zunehmend vereinsamen. Aus diesem Grund erscheint ihnen der Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Hilfsangebote in der Region als wichtige Aufgabe für die Zukunft. So ist beispielsweise für geheingeschränkte Menschen eine autonome Lebensführung im ländlichen Raum nur schwer möglich. Notwendig wäre deshalb der Aufbau eines Transportdienstes wie z. B. ein Bürgerbus mit Abholdienst, da für pflegebedürftige Menschen Bushaltestellen kaum erreichbar und selbstständiges Autofahren oft nicht mehr möglich ist.
Eine weitere Vision für die Region wäre eine organisierte Nachbarschaftshilfe sowie die Einrichtung eines Quartiertreffpunktes mit täglichem Mittagstisch, kulturellen Angeboten und Austauschmöglichkeiten für Jung und Alt. lksued

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Autor:

Britta Bender aus Annweiler

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