"Würde der Gedenkstätte wahren"
Inakzeptabel: Jagd am Ehrenfriedhof Dahn
- Jagdlicher Hinterhalt am Ehrenfriedhof Dahn
- Foto: Barbara Schwarz
- hochgeladen von Barbara Schwarz
Ob das Nachstellen von Tieren zum Zwecke derer Ermordung mit der auf allen Hinweisschildern von Normalbürgern erwartete Wahrung der Würde der Gedenkstätte, an der Tausende während den beiden Weltkriegen Gefallene ihre letzte Ruhestätte fanden, in Einklang zu bringen ist, bezweifelt die PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ.
Dass Jäger - zum Teil vom Gesetzgeber in Mißachtung aller Tierschutzgesetze legalisiert - praktisch freie Hand haben, zu tun, was immer ihnen beliebt, beanstandet Vorstandsmitglied Barbara Schwarz seit Jahren. Dass jedoch in unmittelbarer Friedhofsnähe und nur gut 200 Meter oberhalb des Dahner Stadtparkes, also mitten im Naherholungsgebiet, mit Schusswaffen hantiert wird, ist aus ihrer Sicht absolut inakzeptabel:
"Ich fordere die Stadtverwaltung und die Untere Jagdbehörde bei der Kreisverwaltung Pirmasens auf, unverzüglich jede Jagd im Dahner Naherholungsgebiet zu untersagen," so Schwarz.
Die Stadt Dahn, die außer schöner Natur Touristen nichts zu bieten habe, sollte größten Wert auch auf den Schutz der hier lebenden Tiere legen und deren Sichtbarkeit. Denn dass sich Wildtiere aus Angst vor der Jägerschaft nur noch versteckt halten, sei hochgradig schädlich für das Naturerleben aller Menschen und damit auch für den Wirtschaftsfaktor Tourismus.
Autor:Barbara Schwarz aus Dahn |
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