Aufführungen des Mundarttheaters Bruchweiler
„Turbulenzen im Greisenglück“

Die Akteure von links nach rechts. Vorne sitzend: Edith Gimber, Willi Burkhart, Jürgen Nagel, Silke Steigner, Hans Rösch;
2. Reihe:  Jan Lory, Roman Epp, Christel Deusch, Chiara Dubois, Cornelia Dubois-Burkhart, Arabella Burkhart, Marlene Trapp, Erika Deutscher, Michael Burkhart.
  • Die Akteure von links nach rechts. Vorne sitzend: Edith Gimber, Willi Burkhart, Jürgen Nagel, Silke Steigner, Hans Rösch;
    2. Reihe: Jan Lory, Roman Epp, Christel Deusch, Chiara Dubois, Cornelia Dubois-Burkhart, Arabella Burkhart, Marlene Trapp, Erika Deutscher, Michael Burkhart.
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Bruchweiler-Bärenbach. Auch dieses Jahr dürfen sich die Freunde des Mundarttheaters Bruchweiler wieder auf eine lustige, spannende und unterhaltsame Theateraufführung freuen.
„Turbulenzen im Greisenglück“, so hat die Bruchweiler Theaterbühne das diesjährige Theaterstück betitelt, ein Schwank in drei Akten aus der Feder des Erfolgsautoren Bernd Gombold, von dem das Mundarttheater Bruchweiler schon einige Stücke mit großem Erfolg aufgeführt hat. Der Originaltitel lautet „ Dreistes Stück im Greisenglück“.
Mit dem abgeänderten Titel wollen die Bruchweiler Theaterspieler zum Ausdruck bringen, dass es bei diesem Stück wirklich turbulent zugeht.
Die Aufführung erfolgt natürlich in Pfälzer Mundart. Das Mundarttheater Bruchweiler wurde in diesem Jahr in die Liste zum Immateriellen Kulturerbe „Regionale Vielfalt der Mundarttheater in Deutschland“ aufgenommen. In der vom Präsidenten des Bundes Deutscher Amateurtheater, Simon Isser, ausgestellten Urkunde ist unter anderem aufgeführt, dass sich das Mundarttheater Bruchweiler dem Mundarttheater als lebendigem und dynamischem kulturellen Erbe seiner Region verpflichtet fühlt und in seiner Spielweise die besondere kulturelle Eigenart seiner lokalen Mundart erlebbar macht.
Zurzeit sind die Aktiven eifrig am Proben. Die Premiere findet am Freitag, 10. August, 20 Uhr, im Sängerheim des MGV Bruchweiler statt. Es folgen dort dann fünf weitere Vorstellungen, und zwar am Samstag, 11. August, und dann jeweils Freitag/Samstag, 24., 25., 31. August und 1. September, beginnend jeweils 20 Uhr. Die Abschlussvorstellung findet dann wie in den zurückliegenden Jahren wieder im Otfried-von-Weißenburg-Theater in Dahn, und zwar am Samstag, 8. September, 20 Uhr statt.
Fans des Mundarttheaters Bruchweiler wissen, dass man sich schon früh um Eintrittskarten kümmern sollte, weil die Nachfrage sehr groß ist. So sind auch für dieses Jahr für alle sieben Vorstellungen schon viele Kartenbestellungen eingegangen. Es gibt aber für alle Aufführungen noch Karten. Der Eintritt kostet für Erwachsene 8 Euro und für Schüler und Studenten 5 Euro. Eintrittskarten können unter Telefon 06394 382 oder per E-Mail: roesch-h@web.de bestellt werden.
Die Ausgabe der bestellten Karten und der Verkauf der Restkarten für alle Vorstellungen erfolgt am Sonntag, 5. August, vormittags von 10.30 bis 12.30 Uhr im Sängerheim des MGV Bruchweiler, sofern keine Kartenreservierung an der Abendkasse vereinbart ist.
Die für die Aufführung in Dahn bestellten Karten können ab Dienstag, 28. August, bei der Tourist-Information im Rathaus der Verbandsgemeinde in Dahn zu den üblichen Öffnungszeiten abgeholt werden. Soweit es noch Restkarten gibt, können die ab diesem Zeitpunkt dort auch erworben werden.
Das Mundarttheater Bruchweiler weist darauf hin, dass an den jeweiligen Aufführungstagen eine Rückgabe bereits abgeholter oder reservierter Karten nicht mehr möglich ist. In einigen Fällen ist es in den zurückliegenden Jahren auch vorgekommen, dass Karten bestellt, aber nicht abgeholt wurden. In diesen Fällen werden künftig die Eintrittsgelder nacherhoben.
Zum Inhalt des Stückes (die Darsteller sind jeweils in Klammer angegeben): Im Seniorenheim „Greisenglück“ führt Schwester Oberin Hildegard (Christel Deusch) ein äußerst strenges Regiment, unter dem die Heimbewohner sehr leiden. Opa Friedolin Müllerschön (Hans Rösch), sein Zimmernachbar Paul Schnitzer (Roman Epp) und die schwerhörige Oma Irma Bücheler (Erika Deutscher) widersetzen sich der gestrengen Oberin bei jeder passenden Gelegenheit. Lediglich Fatima, die türkische Putzfrau und gute Seele des Hauses (Edith Gimber), hilft oftmals den Heimbewohnern. Probleme hat Opa Müllerschön auch mit seinem geizigen Sohn Hermann (Willi Burkhart) und dessen Frau Berta (Cornelia Dubois-Burkhart) , deren einzige Sorge es ist, dass der alte Herr noch kein Testament gemacht hat. Einzig in seiner Enkeltochter Karin (Marlene Trapp) hat Opa Müllerschön eine treue und hilfreiche Verbündete, die ihn unterstützt und mit allerhand Leckereien versorgt. Eines Nachts versteckt sie allerdings ihren Freund Alex (Jan Lory) bei ihrem Opa im Seniorenheim vor der Polizei. Diese Aktion sorgt im Heim für allerhand Verwirrungen mit Fatima und der Schwester Oberin, die mit allerhand drastischen Maßnahmen endet. Mitten in dieses Tohuwabohu platzt auch noch der Lebemann Josef (Michael Burkhart/Jürgen Nagel), der jüngere Sohn von Opa Müllerschön. In der attraktiven Friseurin und Fußpflegerin Rosi (Arabella Burkhart), die mit der Praktikantin Isabell (Chiara Dubois) von Heim zu Heim tingelt und mit der Körperpflege bei den Senioren ihr Geld verdient, findet der Aufschneider Josef ein neues Opfer. Mit ihrer Story „Turbulenzen im Greisenglück“ über die furchterregenden Zustände im Seniorenheim ergattert sich Karin den heiß ersehnten Job beim örtlichen Radiosender. Sie tritt damit auch eine Lawine los, die zur Verhaftung der gefürchteten Schwester Oberin führt. Als Souffleuse wirkt Silke Steigner mit und um die Technik und den Bühnenbau kümmert sich Edmund Gimber.
Erstmals mit auf der Theaterbühne steht Jürgen Nagel, der sich die Rolle des Josefs mit Michael Burkhart teilt. Jürgen Nagel hat sich mit seinen erfolgreichen Auftritten bei den Prunksitzungen des MGV Bruchweiler und der Eröffnung der Bruchweiler Kerwe schon einen Namen gemacht. Erstmals mit auf der Bühne ist auch die 12-jährige Chiara Dubois als Praktikantin, die mal Bühnenluft schnuppern soll, um später als Schauspielernachwuchs aktiv zu sein. ps

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