Das Fernsehen kommt nach Bobenheim-Roxheim
Kirche wird gesperrt für Vorbereitungen zum ZDF-Fernsehgottesdienst

Pfarrer Andreas Rubel
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In der nächsten Woche wird die Bobenheimer St. Laurentiuskirche für drei Tage für die Öffentlichkeit gesperrt, damit das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) den Sonntagsgottesdienst am 11. August 2019 deutschlandweit übertragen kann. Sechs Jugendliche aus der Pfarrei Hl. Petrus können als Kabelhilfen die Produktion des Fernsehgottesdienstes hautnah miterleben. Wie Pfarrer Andreas Rubel betont, ist ein Fernsehgottesdienst vor allem ein Gemeinschaftswerk der ganzen Pfarrei gemeinsam mit dem ZDF und der Katholischen Fernseharbeit.

Die Aufbauarbeiten für den Fernsehgottesdienst beginnen bereits am Freitag, den 9. August 2019. Damit die Kirche auch im Fernsehen echt aussieht, müssen unter anderem zwei Beleuchtungstürme für die Bühnenscheinwerfer aufgestellt und Kamerawege freigeräumt werden. Aus Sicherheitsgründen wir die Kirche daher ab Beginn der Aufbauarbeiten am Freitag Morgen, bis zum Ende des Abbaus am Sonntag Nachmittag für die Öffentlichkeit gesperrt. Manche Umbauarbeiten, z.B. für die Kamera auf der Empore, haben sogar schon begonnen. Für die großen Übertragungsfahrzeuge werden auch die Parkplätze um die Kirche und vor dem Pfarrhaus in der Zeit gesperrt werden.

Damit der Gottesdienst gelingt, bringen sich viele Pfarreimitglieder aktiv ein. So werden der Kirchenchor und der Singkreis gemeinsam mit dem Organisten Robert Mikolasch den Gottesdienst musikalisch gestalten. Von jeder der fünf Gemeinden der Pfarrei werden zwei Meßdiener dabei sein und auch der Lektorendienst wird gemeindeübergreifend sein. Im Hintergrund wirken Helfer z.B. als Ordner, im Telefondienst oder versorgen die Beteiligen mit Speisen und Getränken. „Mich freut“, so Pfr. Andreas Rubel, der den Gottesdienst zelebrieren wird, „die Bereitschaft der Menschen, beim ZDF-Gottesdienst mitzuwirken. Ganz besonders schön ist das Engagement unserer Jugendlichen, die drei Tage lang dabei sein werden. Manche nehmen sogar Urlaub dafür.“

Die heiße Phase der Vorbereitungen beginnt am Freitagabend mit einer Durchlaufprobe, am Samstag folgen Tonproben und Voraufnahmen und gegen 16:30h die Generalprobe. Die Generalprobe ist die einzige Teil der Vorbereitungen, an dem jeder Interessierte teilnehmen kann. Am Sonntag beginnt für die Gottesdienstbesucher das Programm um 9:00h mit der Vorbereitungsphase, die Übertragung startet um 9:30h. Nach dem Gottesdienst können Mitwirkende und Gottesdienstbesucher im Pfarrheim bei einem Frühschoppen bereits die Fernsehaufzeichnung anschauen. Später wird er Gottesdienst in der Mediathek von katholisch.de zu finden sein: www.katholisch.de/video/serien/zdf-fernsehgottesdienste.

Seit 1979 gibt es die ZDF-Fernsehgottesdienste, die wöchentlich von 700-800.000 Zuschauern deutschlandweit gesehen werden. Katholische und evangelische Gottesdienste wechseln sich wöchentlich ab, gelegentlich werden auch freikirchliche oder orthodoxe Gottesdienste übertragen, vgl. www.zdf.fernsehgottesdienst.de. Die Sendungen werden von den Kirchen getragen und verantwortet. Für die Katholische Bischofskonferenz begleitet die Katholischen Fernseharbeit in Frankfurt die Fernsehgottesdienste. Sie sucht auch die Sendeorte in Deutschland, Österreich oder der Schweiz aus. Nicht immer wird aus einer Pfarrkirche berichtet. So wurde im Januar der katholische Schülergottesdienst aus der Turnhalle des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums Ursulinen in Innsbruck übertragen. Nach dem Gottesdienst in Bobenheim-Roxheim folgt als nächster katholischer Fernsehgottesdienst Ende August ein Beitrag aus dem Zoologischer Stadtgarten, Karlsruhe.

Autor:

Hermann J. Feise aus Lambsheim-Heßheim

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