Ureinwohner und Bürgermeisterkandidat Hermann Augspurger
„Das Wir-Gefühl stärken“

Am vergangenen Samstag lud Bürgermeisterkandidat Hermann Augspurger (2. v.l.) in sein Weingut ein. Mit dabei waren Annette Bauer, Dr. Sven Böttinger und Joachim Knoll.
  • Am vergangenen Samstag lud Bürgermeisterkandidat Hermann Augspurger (2. v.l.) in sein Weingut ein. Mit dabei waren Annette Bauer, Dr. Sven Böttinger und Joachim Knoll.
  • Foto: B. Bender
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Bad Bergzabern. Am 26. Mai tritt Hermann Augspurger FWG) neben Gerda Schäfer (SPD) und Martin Wichmann (CDU) zur Wahl des Stadtbürgermeisters in Bad Bergzabern an.
Augspurger betreibt als Winzer- und Müllermeister die Stadtmühle im Herzen von Bad Bergzabern. Außerdem ist er Ureinwohner der Kurstadt. Seit 1996 ist er im Stadtrat und ist Mitglied im Verbandsgemeinderat. Er ist also mittendrin im Geschehen.
Wobei er der Meinung ist, dass mehr geschehen müsste, und zwar gemeinsam, auch generationsübergreifend.
„Wo will Bad Bergzabern in 10 Jahren stehen?“, vor allem diese Frage stellt sich Augspurger. Kleine Konzepte sind vorhanden. Er plane, ein Großkonzept zu erstellen. In vielen kleinen Schritten könne man somit den begonnen Weg, den er als guten Weg bezeichnet, weiter beschreiten.
Er sieht in Zukunft die Stadt als Ansprechpartner für alle Generationen.
Es gelte, die Infrastruktur zu stärken, die medizinische Versorgung zu sichern und die Innenstadt zu beleben. Das Kultstädtchen der Lebensfreude soll schöner werden und barrierefreier.
Die Finanzen seien desolat und so müsse man sparsam und mit Bedacht mit den Mitteln umgehen. „Dass sich jedoch in den vergangenen Jahre so einiges getan hat in der Kurstadt, diesen Effekt sieht nicht jeder“, bedauert Augspurger. Er vermisst, dass die Erfolge, welche Aussenstehende bemerken und lobend erwähnen, bei den Einwohnern teilweise nicht geschätzt würden.
Er persönlich wäre dafür, stolz auf die Stadt zu sein und vor allem für die Stadt zu sein - und zu sprechen. Deshalb sei das oberste Gebot, das „Wir-Gefühl zu stärken“.
„Es macht wenig Sinn, wenn jeder einzeln vor sich hinwurstelt“, betont Augsburger.
Gemeinsamkeit zeige sich bei den Festlichkeiten der Stadt. Hier ist Engagement gefragt. Viele Menschen bringen sich hier bereits in vielerlei Hinsicht ein und besuchen auch die Veranstaltungen.
Vieles sei ausbaufähig und müsse gestärkt werden.
Hermann Augspurger ist froh, eine starke Truppe zu haben, die ihn unterstützt und mit der er diese Aufgaben gemeinsam angehen möchte, um der Antwort und der Umsetzung auf die Frage „wo will Bad Bergzabern in 10 Jahren stehen?“ näher zu kommen. beb

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