Verdacht auf Vogelgrippe bestätigt: Tote Kraniche im Donnersbergkreis infiziert
- Bei zwei in den Gemarkungen Imsbach und Höringen tot aufgefundenen und vom Veterinäramt beprobten Kranichen hat das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz den Geflügelpest-Erreger-Typ H5N1 nachgewiesen
- Foto: AdobeStock_396130057
- hochgeladen von Ralf Vester
Donnersbergkreis. Bei zwei am 24. Oktober 2025 in den Gemarkungen Imsbach und Höringen tot aufgefundenen und vom Veterinäramt beprobten Kranichen hat das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz den Geflügelpest-Erreger-Typ H5N1 nachgewiesen. Die Ergebnisse bedürfen noch der Bestätigung durch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) als nationalem Referenzlabor. Ein weiterer toter Kranich, zu dem noch kein Untersuchungsergebnis vorliegt, wurde diese Woche bei Imsweiler gefunden.
Die Entscheidung über weitere Maßnahmen wird getroffen, sofern die Untersuchungsergebnisse bestätigt werden. Meldungen über tot aufgefundene Kraniche, Greifvögel und Wasservögel können beim Veterinäramt der Kreisverwaltung Donnersbergkreis während der Dienstzeit: Telefonisch unter der Rufnummer 06352 710208 oder/und per E-Mail an anzeige-tierseuchen@donnersberg.de. An Wochenenden und Feiertagen: Telefonisch unter der Rufnummer 06352 710208 erfolgen. In den Meldungen sollten die Fundorte exakt beschrieben bzw. möglichst die Geokoordinaten angegeben werden.
Das Veterinäramt wird die aufgefundenen Kadaver umgehend beproben, bergen und entsorgen. Wichtiger Hinweis: Kranke oder tote Vögel keinesfalls anfassen oder mitnehmen. Insbesondere auch Hunde und Katzen sollten keinesfalls in Kontakt mit den Tieren kommen. red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.