RSplus Winnweiler im Fernsehen
Kleine Stars der Albert-Schweitzer-Realschule plus Winnweiler ganz groß im Fernsehen

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„Ich konnte eine Nacht vor den Filmaufnahmen nicht schlafen, weil ich richtig aufgeregt war“, sagt Gamze aus der Ganztagsklasse 5g der Albert-Schweitzer-Realschule plus (ASRplus) in Winnweiler. Neben Gamze wurden weitere 80 Schülerinnen und Schüler ausgewählt ihr darstellerisches Können als Statisten in der neuen TV-Produktion „ Köln Gesamt-Lehrer fürs Leben“ von Sat1 unter Beweis zu stellen.
Die Anfrage der Produktionsfirma „filmpool“ kam für die Schule sehr überraschend.
Zwar hatte die Schule schon mit verschiedenen Filmteams Kontakt wegen des neuen Schulfachs „Glück“ gehabt, doch hat man nicht im Traum daran gedacht, jemals in einer TV-Produktion aufzutreten.
Alle Schülerinnen und Schüler aus den Klassen fünf bis zehn, die bei den Filmaufnahmen dabei waren, konnten es nicht mehr abwarten, denn vom 17.-19. April 2018 strahlte SAT1 die Folgen aus an denen sie mitgewirkt haben.

Am 31. Januar 2018 wurde die erste Gruppe direkt nach dem Unterricht an der Albert-Schweitzer Realschule plus Winnweiler abgeholt. Bei der Ankunft im rund 400km entfernten Duisburg in der dortigen Jugendherberge waren alle von den tollen Zimmern und der Ausstattung begeistert. Bemerkenswert war auch die Tatsache, dass die „Jungschauspieler“ am nächsten Morgen überpünktlich um 6.00 Uhr erwartungsvoll in ihrem Lieblingsoutfit schon parat standen. Bereits um halb acht mussten sie an einer ehemaligen Schule in Dinslaken zum ersten Dreh vor Ort sein. Auch die zweite Gruppe, die zwei Tage später anreiste, war voller Vorfreude und Motivation. Die Schülerinnen und Schüler konnten beim Drehen ihre im Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel erworbenen Kenntnisse umsetzen.
Die begleitenden Lehrkräfte, Kirstin Puhlmann, Doris Damnitz, Joachim Junker und auch der Schulleiter Torsten Edinger lobten vor allem den Umgang der Schülerinnen und Schülern untereinander, die Großen unterstützten die Kleinen beim Einrichten der Zimmer, beim Zurechtfinden vor Ort. Es war ein tolles klassenübergreifendes Miteinander bei dem alle angefallenen Kosten von „filmpool“ übernommen wurden.

Wichtig für Eltern, Lehrer und Schulleitung war auch, das direkte Erleben einer solchen Produktion vor Ort. Die Schülerinnen und Schüler erlebten hautnah wie interessant, aufregend, aber auch anstrengend so ein Drehtag sein kann. Auch lernten sie die unterschiedlichen Berufsfelder der Filmbranche intensiv kennen und konnten mit Aufnahmeleitern, Kameramännern, Regieassistenten, Specialeffects-Technikern, Kostüm- und Maskenbildern direkt ins Gespräch kommen.

Alle Mitarbeiter der Firma „filmpool“ lobten die konzentrierte Mitarbeit, die Spielfreunde und das disziplinierte Verhalten der Winnweilerer Schüler und so hieß es am Schluss – Mitarbeit und Verhalten Note sehr gut. Ganz besonders freuten sich alle über die Einladung auch bei der nächsten Episode dabei sein zu dürfen, falls diese Exkursion in die Filmwelt wieder zeitlich, inhaltlich und organisatorisch, in den Schulalltag eingeplant werden kann.

Nach der Rückkehr nach Winnweiler waren alle der Meinung, dass sich der Aufwand gelohnt habe, obwohl es bei der Planung doch sehr viele Fragen zu klären gab. Da waren z. B. das Einverständnis der übergeordneten Behörde einzuholen, alle Eltern mussten mit der Teilnahme ihrer Kinder einverstanden sein, es musste mit der Produktionsfirma über die genaue Beteiligung der Schülerinnen und Schüler gesprochen werden, die Inhalte der Episoden ließ sich die Schule vorlegen und diese wurden dann von Eltern und Lehrkräften beurteilt. Der Albert-Schweitzer-Realschule plus war es wichtig, dass keine Szenen gedreht wurden mit Inhalten, die die Kinder überfordern oder belasten würden. Denn für die Schule steht das Wohlbefinden und das Lernen an erster Stelle. Alle Beteiligten waren der Meinung, dass die Reise und der Dreh tolle Erlebnisse waren und es konnten nicht nur Erfahrungen als Schauspieler gesammelt werden, sondern auch die Schulgemeinschaft wurde damit gestärkt. Die Spende der Produktionsfirma an den Förderverein war da nur noch ein schöner Nebeneffekt.

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