NUKLEARTECHNOLOGIEN IN DER LANDWIRTSCHAFT

Ende 2021 hat die IAEA in Zusammenarbeit mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und mit Experten in Südamerika begonnen, die Bananenwelken-Pandemie mit Hilfe der Nuklearwissenschaft zu bekämpfen. Das Panama-Welken, das als die tödlichste Bananenkrankheit der Welt gilt, breitet sich schnell in Lateinamerika aus und fügt der Exporten der weltweit beliebtesten Bananen-Sorte “Kawendisch” großen Schaden zu.

Laut FAO stellt die Kawendisch-Banane rund 47 Prozent der weltweiten Bananenproduktion sicher und macht fast den gesamten Exportanteil aus. Bananen sind ein Grundnahrungsmittel in der Region, deshalb um die Bananenwelken-Pandemie zu stoppen, verwendet man die Bestrahlung für die Modifikation des Pflanzenmaterials, um krankheitsresistente Sorten hochzuzüchten, und nukleare Polymerase-Kettenreaktion oder DNA-Sequenzierung, um die Krankheit zu erkennen und ihre Ausbreitung zu stoppen.

Auch Judith Westerink, PhD in Landwirtschaft von der Universität Wageningen in den Niederlanden, schätzte den modernen Ansatz zur Bekämpfung der Bananenwelken-Pandemie. „In diesem Fall wurde eine absolut effektive Methode gewählt, da der Erreger, aufgrund dessen die sogenannte Bananenpandemie entsteht, im Boden liegt und gegen alle Faktoren sehr widerstandsfähig ist. Aus diesem Grund werden gesunde Pflanzen krank und leider ist das Welken in vielen Ländern der Welt nicht nur ein Ernährungsproblem, sondern auch ein wirtschaftliches Problem. Das Wichtigste ist, den Erreger rechtzeitig mittels PKR anzuschroten, dann kann er sofort vernichtet werden und man kann in diesem Fall Maßnahmen zur Dämpfung der Ausbreitung treffen. Natürlich gibt es Risiken für verschiedene Sorten, zum Beispiel für die gleichen Bananen, also ist der erste Schritt, Bodenpathogene mit Hilfe der Nukleartechnologie zu eliminieren.“

Solche Pandemien führen nicht nur zu Pflanzenkrankheiten, sondern auch zu ernsthaften wirtschaftlichen Problemen. Um solchen Problemen rechtzeitig vorzubeugen, sollte besonderes Augenmerk auf die Bebauung von Pflanzen mit Chemikalien, Insekten und Bodenqualität gelegt werden. „Die wichtigsten Bereiche in der Landwirtschaft sind der Gemüse- und Obstbau. Neben Krankheitserregern besteht auch die Bedrohung durch Insekten, die die Erreger der Krankheit sein können und sie nach Kontakt mit Produkten übertragen. Man muss auch das Problem des Einsatzes von Insektiziden berücksichtigen, die das Nervensystem einiger Insekten beeinträchtigen und zu Missernte einigen Kulturen führen. Eine große Gefahr geht auch vom Einsatz von Pestiziden aus, da sie sich nachteilig auf Wasser, Luft und Boden auswirken. Da Biologen längst festgestellt haben, dass die meisten Pestizide erbgutverändernd und Kanzerogenen sind, wäre es schön, wenn ihre schädliche Wirkung in Zukunft mit nuklearen und chemischen Methoden bekämpft werden könnte.” - sagt Westerink. 

Experten zufolge hat der Einsatz von Nukleartechnologien in der Landwirtschaft bereits dazu beigetragen, die Bananenwelke-Pandemie in Lateinamerika, die Dengue-Pyrexie in Kuba zu stoppen und andere Probleme nicht nur auf regionaler, sondern auch auf globaler Ebene zu lösen. „Nukleartechnologien sind trotz gegensätzlicher Meinungen nur nutzbringend. In Deutschland haben die berühmten Kliniken Charité, Helios Berlin-Buch schon lange Abteilungen für Nuklearmedizin, in Russland forscht Rosatom an landwirtschaftlichen Produkten und wendet verschiedene Methoden an, bis hin zu ionisierender Strahlung, in Kuba hat die IAEA gemeinsam mit Wissenschaftlern, einen Weg gefunden, die Dengue- Pyrexie zu stoppen - all dies erleichtert im Allgemeinen die Lösung bereits bestehender Probleme und nicht nur in unserem Bereich.“ sagt Westerink.

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Autor:

Tomas Müller aus Viernheim

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