Alle Kriterien erfüllt
Viernheim bleibt „Fairtrade-Stadt“

Viernheim bleibt „Fairtrade-Stadt“ - Bürgermeister Matthias Baaß freut sich über die erneute Auszeichnung
  • Viernheim bleibt „Fairtrade-Stadt“ - Bürgermeister Matthias Baaß freut sich über die erneute Auszeichnung
  • Foto: Stadt Viernheim
  • hochgeladen von Christian Gaier

Viernheim. Die Stadt Viernheim erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“. Diese erfreuliche Mitteilung von TransFair, dem Verein zur Förderung des fairen Handels in der Einen Welt e. V., inklusive der Urkunde erreichte Bürgermeister Matthias Baaß vor einigen Tagen.

„Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in unserer Stadt“. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. „Für das unermüdliche Engagement gilt mein besonderer Dank – stellvertretend für alle anderen Akteure – der Fairtrade-Steuerungsgruppe, allen voran dem Sprecher Robert Toth sowie Sonja Ott, die beide auch Mitglied im Eine-Welt-Kreis Viernheim sind.“

Faire Produkte

Im Jahr 2010 erhielt Viernheim erstmalig die Auszeichnung durch TransFair e.V., für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste: Im Rathaus und bei parlamentarischen Sitzungen werden faire Produkte wie Kaffee, Zucker und Gebäck verwendet und die Unterstützung des fairen Handels wird per Magistratsbeschluss festgehalten, eine Steuerungsgruppe wird gegründet und koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

Vielseitige Aktionen

Die Stadt Viernheim fühlt sich seit Jahren der Förderung des Fairen Handels besonders verpflichtet und baut ihr Engagement kontinuierlich aus. Regelmäßige Teilnahme an der bundesweiten „Fairen Woche“, Fairer Stadtrundgang im Monat des Ehrenamts, der „Brundtland-Citylauf“ wird zum „Eine-Welt-Citylauf“, Anpassung der verwaltungsinternen Vergabe-Dienstanweisung der Stadtverwaltung und last but not least der Eine-Welt-Imagefilm „Viernheim FAIRbindet“ im Jahr 2019 sind nur einige der vielseitigen Aktionen, die dazu beigetragen haben, dass sich der Gedanke des fairen Handels in Viernheim mittlerweile fest verankert hat und die Stadt Viernheim nunmehr zum fünften Mal in Folge den Anforderungen einer Titelerneuerung gerecht wurde.

Viernheims Vorreiterrolle 

Der exakte Urkundentext lautet: „Viernheim bleibt Fairtrade-Stadt. Nach Erfüllung aller Kriterien der Kampagne Fairtrade-Towns darf Viernheim weiterhin den Titel Fairtrade-Stadt tragen. Durch ihr Engagement für den fairen Handel vor Ort nimmt die Stadt Viernheim eine Vorreiterrolle ein. Dies setzt ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt, indem Viernheim dazu beiträgt, dass durch faire Handelsbeziehungen den benachteiligten Produzentengruppen im Süden zu einem verbesserten Einkommen verholfen wird. Wir gratulieren und bedanken uns herzlich für Ihren Einsatz!“

Globales Netzwerk

„Ich bin stolz, dass Viernheim dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern“, so Bürgermeister Baaß. Viernheim ist eine von über 670 Fairtrade-Towns in Deutschland, 77 davon in Hessen. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. ps

Autor:

Christian Gaier aus Mannheim

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